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 Ausgabe 6 /
September 2016
 

SPANNENDES REGIONALES

Herzlich Willkommen zur aktuellen RegioPost. In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Beispiele wie kleine und größere Vereine und Initiativen, Städte oder Kommunen allgemein und sogar Länder mit gutem Beispiel vorangehen und spannendes Regionales auf den Weg bringen.
Natürlich bringen wir Sie wie gewohnt auch auf den neusten Stand der eigenen Projekte. Lassen Sie sich inspirieren! Das Team der Regionalbewegung wünscht Ihnen viel Freude beim Lesen!

Ihr Team der Regionalbewegung

VERLEIHUNG DES BUNDESPREIS REGIOKOMMUNE AUF STADT-LAND-FOOD FESTIVAL

Die Preisträger im Bundespreis REGIOkommune stehen fest. Insgesamt sind im Wettbewerbsbüro 97 Bewerbungen eingegangen. Dieses große Interesse am Wettbewerb sowie die hohe Qualität der eingegangenen Bewerbungen sind sehr erfreulich. Für die Jury war es alles andere als einfach, einen ersten, zweiten und dritten sowie zwei Sonderpreise auszuwählen. Doch nun stehen die Sieger fest und werden am 1. Oktober 2016 in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg prämiert.  

Die Auszeichnungsveranstaltung findet im Rahmen des Stadt Land Food Festivals in und um die Markthalle Neun statt und stellt gleichzeitig die zentrale Hauptveranstaltung zum diesjährigen Tag der Regionen dar. Unter dem Motto „Gutes Essen ist ein Fest – oder gleich ein ganzes Festival!“ dreht sich vom 1. bis zum 3. Oktober 2016 im Kreuzberger Kiez alles um regionale, handwerklich und fair erzeugte Produkte.
Die Gewinner werden durch einen Vertreter aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf der Bühne in der Markthalle Neun prämiert. 

Das Team der Regionalbewegung freut sich über zahlreiche Besucher.


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DER TAG DER REGIONEN FAIR - BINDET TRADITION UND MODERNE

Vom Good Food Festival zum Erntedankmarkt, von Ernährungssouveränität und Heimat: In ganz Deutschland warten zahlreiche Aktionen zum Tag der Regionen auf Ihren Besuch. Auf Regionalmärkten und -festen, bei Betriebsbesichtigungen und Exkursionen kann nachgefragt, hinter die Kulissen geschaut und Vertrauen aufgebaut werden. Doch auch Beiträge zur lebendigen Regionalkultur und soziale Initiativen finden sich im Tag der Regionen Kalender. Seien Sie neugierig, genießen Sie die Produkte aus Ihrer Nachbarschaft und erfahren Sie, was Ihre Mitmenschen antreibt. Zur Veranstaltungsübersicht

In vielen Bundesländern finden neben den zahlreichen dezentralen Aktionen auch zentrale Veranstaltungen
statt, die von Prominenz aus Politik und Gesellschaft besucht werden. Lesen Sie mehr hierzu.


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ZAHLREICHE ANREGUNGEN FÜR STADT-LAND-BEZIEHUNGEN

Sie sind auf der Suche nach neuen Anregungen, wie Sie Ihr Projekt oder Ihre Initiative neu beleben? Dann haben wir genau das Richtige für Sie: eine Projektdatenbank mit tollen Projekten, die Stadt und Land verbinden. Entstanden ist das Sammelsurium an guten Ideen und Ansätzen aus den eingereichten Bewerbungen zum Bundespreis REGIOkommune. Das Besondere an den Projekten: die jeweiligen Akteure haben es geschafft, die Unterstützung der Kommune zu bekommen, um in ihrer Region nachhaltige Regionalentwicklung voran zu bringen.

Drei Filterfunktionen in der Projektsuche ermöglichen ein präzises Suchergebnis: Filtern Sie nach Kategorie, Themenbereich oder Bundesland. Zu finden ist die Projektdatenbank hier.

Viel Spaß beim Stöbern!

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REGIOPORTAL GLÄNZT MIT NEUEN STATISTIKEN

Es ist soweit – das RegioPortal präsentiert neue und überarbeitete Statistiken.

In welchem Bundesland gibt es die meisten Regionalinitiativen? Welche Rechtsform ist bei den Initiativen gängig? Wie viele der im RegioPortal registrieren Initiativen sind eigentlich Mitglied in der Regionalbewegung? Wann wurden die Initiativen im Durchschnitt gegründet? Wie viele Regionalvermarktungsinitiativen vermarkten auch Bio-Produkte? Welche Absatzwege werden genutzt? Wie viele Erzeuger sind in den Initiativen organisiert? Welchen Kriterien unterliegen die Produkte und wie werden diese kontrolliert? – Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen finden Sie hier.

Schauen Sie rein und informieren Sie sich über Zahlen, Daten und Fakten zum Thema „regionale Akteure“.

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HERZLICH WILLKOMMEN!

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder im Bundesver-
band der Regionalbewegung e.V., die seit Juli 2016 mit dabei sind:
  • Bergischer Streuobstwiesenverein e.V.
  • Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall AG
  • LAG Aktivregion Alsterland e.V.
  • metAtron GmbH
  • Bliesgau Genuss e.V.
  • IG Direktvermarktung im Landkreis Traunstein
Die Regionalbewegung heißt ihre neuen Mitglieder herzlich willkommen!
Insgesamt gehören der Regionalbewegung 233 Mitglieder in Deutschland an!

Klicken Sie doch mal rein zu unseren Mitgliedern.
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JEDE REGION IS(S)T BESONDERS

„Taste of Heimat ist Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung, damit jede Region besonders is(s)t“ (Valentin Thurn, Taste of Heimat e.V. aus Nordrhein-Westfalen, Mitglied in der Regionalbewegung seit 2014)

Auch Sie möchten Teil des Bundesverbands der Regionalbewegung sein? Helfen Sie uns das Netzwerk Regionalität noch stärker zu machen und profitieren Sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Wissenswertes über die Regionalbewegung und eine Mitgliedschaft finden Sie auch in unserer Imagebroschüre. Gerne versorgen wir Sie auch auf dem Postweg mit Printexemplaren! Bitte per E-Mail die gewünschte Anzahl und Ihre Adresse mitteilen.

Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung e.V. werden und die Entwicklung einer bundesweit gehörten aktiven Regionalbewegung fördern!
Und so einfach geht’s: Onlineformular ausfüllen und absenden.


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TAG DER DIREKTVERMARKTUNG UND DES ERNÄHRUNGSHANDWERKS

Das Interesse der Verbraucher an hochwertigen und frischen Erzeugnissen aus der Heimatregion ist groß. Dieses Potenzial soll für die wirtschaftliche Entwicklung von Betrieben der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks noch stärker erschlossen werden. Diesem Thema stellt sich das Mitglied der Regionalbewegung, der Verband pro agro im Rahmen einer jährlichen Informations- und Weiterbildungsveranstaltung.

Gemeinsam mit Unternehmen der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks sowie Gästen aus
Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden aktuelle Fragestellungen der Branche behandelt. Im besonderen Fokus stehen Informationen über die Vermarktung in Brandenburg, der Hauptstadtregion sowie überregional, die Lebensmittelkennzeichnung, Verpackung/Design, die Listung im Handel, Logistiklösungen oder das Thema Personalarbeit.

Der nächste Tag der Direktvermarktung und des Ernährungshandwerks findet am 13. Oktober 2016 in Neuseddin bei Potsdam statt!
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AGRARWENDE SELBER MACHEN, DURCH AKTIEN KAUFEN!

Wer gesunde Lebensmittel von regionalen Betrieben, ökologischen Anbau, artgerechte Tierhaltung und gute Arbeitsbedingungen in der Land- und Lebensmittelwirtschaft will, kann die Agrarwende jetzt selbst in die Hand nehmen. Und zwar durch Aktienkauf bei gleich drei Regionalwert-Aktien­gesellschaften.

In Hamburg, Freiburg und im Rheinland werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten zwischen September 2016 und März 2017 neue Aktien im Gesamt­wert von über fünf Millionen Euro ausgeben. Das so eingeworbene Geld wird in Be­trie­be der Land- und Lebensmittelwirtschaft der jeweiligen Region investiert. Die Betriebe werden damit zu Partnern der jeweiligen Regionalwert-AG. Sie verpflichten sich auf soziale und öko­logische Kriterien – und darauf, sich untereinander möglichst viel Pro­duk­te abzunehmen.

In der ersten Regionalwert AG, gegründet im Jahr 2006 von Christian Hiß, ist rund um Freiburg schon ein regionaler Verbund von 24 Biobetrieben entstanden, getragen von derzeit 640 privaten Personen und Unternehmen. Auch in Hamburg und Rheinland sind schon Beteiligungen an Betrieben vorhanden.
Um die regionalen Verarbeitung- und Vermarktungsstrukturen zu erhalten und auszubauen, braucht es Starthilfen und belastbare Netzwerke, das Arbeitsfeld der Regionalwert AGs!

Weitere Informationen zu FreiburgHamburg und Rheinland.

Die Vorstände der Regionalwert AG Rheinland: Dorle Gothe und Sven Johannsen

STREIFZÜGE DURCH EINE WELT VON MORGEN

Drei Jahre lang war Ulrich Grober auf den Spuren eines gesellschaftlichen Wertewandels in Deutschland unterwegs. In seinem am 25. Juli erschienenen Buch »Der leise Atem der Zukunft. Vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise« lässt er uns an seinen Eindrücken teilhaben. Für sein aktuelles Buch hat Ulrich Grober Landschaften durchwandert und Orte besucht, an denen die Umrisse einer Kultur der Nachhaltigkeit bereits sichtbar werden – die leisen, unterschwelligen Veränderungen ebenso wie die lauten Umbrüche.

Entstanden ist ein Reisebericht, der vom Hunger nach Empathie, Gelassenheit, Entschleunigung und Regionalisierung erzählt, von der Suche nach Einfachheit, Gemeinschaft und Sinn; eine Erzählung, die Mut macht, denn der Wandel ist schon längst im Gang, und zwar viel erfolgreicher, als wir manchmal meinen. 

Das Buch ist im Oekom-Verlag erschienen.


STADT DRESDEN VERBANNT GLYPHOSAT

Die Stadt Dresden verzichtet ab sofort auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die Glyphosat enthalten. In Parks, auf Spielplätzen, Friedhöfen und an Straßenrändern darf das gefährliche Pestizid nicht mehr versprüht werden.  

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pestizid, jedoch stark umstritten, da es die Artenvielfalt gefährdet und im Verdacht steht, der menschlichen Gesundheit zu schaden.  

„Gerade in Parkanlagen und auf Spielplätzen kommen insbesondere Kinder immer wieder mit dem Boden in Berührung. Gift hat dort deshalb nichts zu suchen“, begründet Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen den Schritt.

Die Entscheidung ist auch gut für den Artenreichtum, so Jähnigen weiter. „Glyphosat und andere Breitbandherbizide tragen nachweislich zum Verlust der Artenvielfalt bei. Sie beseitigen jeglichen Wildpflanzenwuchs, so dass Insekten, Schmetterlinge und Vögel keine Nahrung mehr finden“, so Jähnigen. Weil das Unkrautvernichtungsmittel weiterhin auf landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt werde, sei es ein Gewinn, wenn Städte wie Dresden bedrohten Vogel- und Insektenarten Lebensräume und Nahrung bieten können. 

Die Stadt Dresden arbeitet bereits seit Jahren für die Glyphosatfreiheit, ganz auf chemische Mittel könne man allerdings noch nicht verzichten - dennoch ein begrüßenswerter Schritt, den sich andere deutsche Städte zum Vorbild nehmen sollten.
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NASCENT – NEUE CHANCEN FÜR EINE NACHHALTIGE ERNÄHRUNGSWIRTSCHAFT DURCH TRANSFORMATIVE WIRTSCHAFTSFORMEN

Das etablierte globalisierte Ernährungssystem ist nicht auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: Probleme wie Überdüngung, Pestizideinsatz, steigender Fleischkonsum und Massentierhaltung, Flächenkonkurrenz oder schwindende Biodiversität machen das deutlich. Food Deserts oder Lebensmittelverschwendung zeigen, dass eine Änderung im Ernährungssystem dringend erforderlich ist, um eine zukunftsfähige und unabhängige Versorgung mit Lebensmitteln zu gewährleisten.  

Diese Überlegungen bilden den Ausgangspunkt für das Projekt Nascent, das eine Lösung in einer regionalisierten, auf Ernährungssouveränität und Gemeinschaft zielenden Versorgung mit höherem Selbstversorgungsanteil sieht, wie sie bereits in Wirtschaftsformen wie Urban Gardening Projekten, Solidarische Landwirtschaft oder Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften gelebt wird.
Ziel des Projektes ist es, solche transformativen Unternehmen und Initiativen zu erfassen und zu systematisieren. Darüber hinaus werden auch ihre Potenziale hinsichtlich ihres Beitrags zu einer Transformation des Ernährungssystems analysiert. Wie können innovative Transformationsansätze, Fähigkeiten und Lernprozesse in das konventionelle Ernährungssystem hineinwirken und so neue Wege eröffnen? Wo liegen Treiber und Hemmnisse? 

Erste Ergebnisse des Projektes gibt es hier. Der Bundesverband der Regionalbewegung ist Transferpartner im Projekt.

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ES GIBT NICHTS GUTES – AUSSER MAN TUT ES

…das ist das Motto der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. aus München. Zweck des Vereins ist die Förderung einer direkten Beziehung zwischen Stadt und Land. Eine breit gefächerte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit soll Städter zu „Ko-Produzenten“ kleiner und familiengeführter Bauernhöfe und des Lebensmittelhandwerk in der Region führen.

Hierzu führt der Verein neben Kursen und Seminaren öffentliche Veranstaltungen durch, kooperiert mit Institutionen, Initiativen und Verbänden. Privat organisierte Einkaufsgemeinschaften, finanzielle Beteiligungsmodelle bis hin zu solidarischen Landwirtschaftsprojekten setzen die Ziele in die Praxis um.
Der Verein arbeitet ehrenamtlich und wird durch die Biostadt München gefördert.


 
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REGIOBRANDING

Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika

Jede Kulturlandschaft hat individuelle Qualitäten und erzählt mit ihren prägenden Landschaftselementen und Nutzungen eine eigene Geschichte. Damit trägt Kulturlandschaft zur Lebensqualität bei und hat wesentlichen Einfluss auf das Image der Region. Dennoch werden die Potenziale, die Landschaften für die Bildung von regionaler Identität haben noch nicht ausgeschöpft. Gefragt sind innovative Konzepte, die aufzeigen, wie Landschaftsqualitäten und identitätsstiftende Landschaftsgeschichte systematisch und glaubwürdig für das Image und Selbstverständnis einer Region eingesetzt werden können.
Hier setzt das Forschungsprojekt REGIOBRANDING an.

Als Untersuchungsgebiet wurde die Metropolregion Hamburg ausgewählt.



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RUMÄNIENS SUPERMÄRKTE BEKOMMEN EINE REGIONAL-QUOTE

Ein neuer Gesetzentwurf in Rumänien sieht vor, dass rumänische „Hypermärkte“ mindestens 51 Prozent ihrer Produkte von regionalen Erzeugern beziehen. Auf diese Art und Weise sollen Transportwege eingespart und gleichzeitig die lokale Landwirtschaft und die verarbeitende Industrie unterstützt werden. Um kleine Supermärkte nicht mit der Aufgabe zu belasten, ein komplett neues Liefernetz für Obst, Gemüse, Brotwaren, Honig, Eier und Molkereiprodukte aufzubauen, sind Verkäufer mit einem Umsatz von bis zu 2 Millionen Euro zunächst von der neuen Regelung ausgenommen. Der Gesetzentwurf passierte bereits die rumänische Abgeordnetenkammer und soll nun vom
Präsidenten unterschrieben werden. Ist dies der Fall, tritt das Gesetz in diesem Herbst in Kraft. Interessant dürften dann die Signale aus Brüssel sein - schließlich verstößt das Gesetz ganz klar gegen EU-Regularien, die nationalem Protektionismus vorbeugen sollen. 

Was der guten Idee allerdings noch dringend fehlt, ist die Definition von Regionalität. Was zählt als regionales Produkt? Wie verhält es sich mit den regionalen Wertschöpfungsketten? Das sind nur einige der Fragen, denen sich die rumänische Abgeordnetenkammer noch stellen muss.
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Impressum:
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1. Vorsitzender: Heiner Sindel