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 Ausgabe 7 /
November 2016
 

SPÄTHERBSTLICHES ALLERLEI AUS DEN REGIONEN

Die Uhren sind auf Winterzeit gestellt, die Tage werden kürzer, die bunt gefärbten Blätter fallen von den Bäumen – der Spätherbst ist da und bereitet uns auf die kalte Jahreszeit vor. Doch bevor die besinnliche Zeit des Jahres beginnt, informiert die RegioPost nochmal über Aktuelles aus den Regionen, über alles
Wissenswerte zu unseren Projekten sowie weiteres regionales Allerlei.
Das Team der Regionalbewegung wünscht Ihnen viel Freude beim Lesen!

Ihr Team der Regionalbewegung

PREISTRÄGER AUSGEZEICHNET
GESUCHT UND GEFUNDEN: KOMMUNAL UNTERSTÜTZTE PROJEKTE, DIE STADT UND LAND VERBINDEN

Zum ersten Mal hat der Bundesverband der Regionalbewegung den Bundespreis REGIOkommune an fünf herausragende kommunal unterstützte Projekte, die Stadt und Land verbinden, vergeben. Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeichnete am 1. Oktober die Preisträger im Rahmen des Stadt Land Food Festivals in der Markthalle Neun in Berlin aus. Die Auszeichnungsveranstaltung stellte gleichzeitig die zentrale Hauptveranstaltung zum bundesweiten Aktionstag Tag der Regionen dar. Die Preisträger im Überblick:

1. Platz: Stadt Altenkirchen mit dem Projekt Regionalladen UNIKUM
2. Platz: Kreis Lippe mit dem Projekt Lippequalität
3. Platz: Markt Irsee mit dem Projekt Biologischer Wochenmarkt Irsee

Sonderpreise:
Rotenburg a.d.Fulda mit dem Projekt HandwerkErlebnisroute
Verbandsgemeinde Daun mit dem Projekt Lernort
Vulkanhof

Erfahren Sie hier warum die Siegerprojekte die Jury überzeugt haben. Hier geht’s zur Projekt-Datenbank mit allen 97 eingereichten Bewerbungen.  


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INITIATIVENCOACHING GESTARTET

Im Rahmen des Projektes „Initiativencoaching“ werden Regionalvermarktungsinitiativen in Deutschland bei der Entwicklung ihrer Strukturen und Konzepte unterstützt. Der Bundesverband der Regionalbewegung erarbeitet dabei mit Unterstützung des BMEL ein Qualifizierungs- und Coachingprogramm.

Das Team der Regionalbewegung freut sich auf die intensive Arbeit mit den Initiativen. All diejenigen, die nicht in den Genuss des Coachings kommen, können ab Mitte 2017 in einem Handbuch für Regionalvermarktung die Ergebnisse nachlesen und in Form von Selbstreflexion bei sich anwenden.
Für Kurzentschlossene: Sie haben Interesse ab Dezember beim Initiativencoaching mit dabei zu sein? Dann melden Sie sich bei uns


INTERNATIONALES "SIGNAL"

Das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. startete kürzlich mit dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V. sowie Partnern aus den Niederlanden, Österreich und Polen ein zweijähriges Erasmus+ Projekt mit dem Titel "SIGNAL - Soziale Innovationen gemeinwohlorientierter nachhaltiger Landnutzung". Ziel ist der Austausch und die Vernetzung neuer Ansätze regionaler Kooperationen und sozialer Innovationen, die sich um die Themen Ernährung, regionale 
Kreisläufe, regionale Vermarktung und Versorgung gebildet haben. Beispiele sind etwa Mietgärten und -äcker, Schulgartenprojekte, Solidarische Landwirtschaft, Food Assemblies und Fonds zur Finanzierung von Bio-Ackerböden. Sie sind eine Antwort auf den zunehmenden Wachstumsdruck sowie das Bedürfnis der Verbraucher, die Herstellung und Verteilung von Lebensmitteln wieder besser nachvollziehen zu können.


DER DIREKTE WEG IN DIE REGIOAPP

Unter www.regioapp.org ist es ab sofort möglich sich als Erzeuger, Verarbeiter oder Verkäufer regionaler Produkte direkt mit einem Eintrag zu registrieren. Auch Gastronomiebetriebe haben die Möglichkeit dabei zu sein.

Unter „Dabei sein“ führt die Navigation verständlich und mühelos durch die Online-Registrierung. Rund 1000 Betriebe nutzen bereits das attraktive Marketinginstrument der Regionalbewegung.

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LOGISTIKUNTERSUCHUNG IN MITTELFRANKEN

Die Logistik der Waren ist ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor für alle Direktvermarkter, Verarbeiter und Gastronomen regionaler Produkte. Hier liegt der wesentliche Kern des wirtschaftlichen Erfolgs regionaler Strukturen in der Region. Oft ist der Wille zum Angebot (Verkaufsstellen) oder zur Verwendung (in der Gastronomie oder Verarbeiter) regionaler Produkte vorhanden, nur die Umsetzung ist durch unzureichende
oder fehlende Logistikstrukturen und damit zu teure Beschaffung gefährdet. 
Ziel des Projekts der IG Regionalbewegung Mittelfranken ist es, möglichst detaillierte Kenntnisse über die bestehenden Beschaffungs- und Verteilprozesse regionaler Produkte zu erhalten. Als Experte und Partner konnte das Fraunhofer SCS (Supply Chain Services) Institut Nürnberg gewonnen werden.


HERZLICH WILLKOMMEN!

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder im Bundesver-
band der Regionalbewegung e.V., die seit September 2016 mit dabei sind:
  • Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V.
  • Hofmetzgerei Tonn GmbH & Co KG

Die Regionalbewegung heißt ihre neuen Mitglieder herzlich willkommen!

Insgesamt gehören der Regionalbewegung 235 Mitglieder in Deutschland an!

Klicken Sie doch mal rein zu unseren Mitgliedern.
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TEIL EINES STARKEN NETZWERKES

Auch Sie möchten Teil des Bundesverbands der Regionalbewegung sein? Helfen Sie uns das Netzwerk Regionalität noch stärker zu machen und profitieren Sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Wissenswertes über die Regionalbewegung und eine Mitgliedschaft finden Sie auch in unserer Imagebroschüre. Gerne versorgen wir Sie auch auf dem Postweg mit Printexemplaren! Bitte per E-Mail die gewünschte Anzahl und Ihre Adresse mitteilen.

Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung e.V. werden und die Entwicklung einer bundesweit gehörten aktiven Regionalbewegung fördern!

Und so einfach geht’s: Onlineformular ausfüllen und absenden.

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A-Z FOODMANUFAKTUR WIRD PIONIERKANTINE

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! Das Mitglied der Regionalbewegung A-Z Foodmanufaktur GmbH wurde vom Landwirtschaftministerium NRW mit insgesamt 15 Betrieben zur Pionierkantine ausgezeichnet. Das heißt: Die A-Z Foodmanufaktur GmbH setzt sich in besonderem Maß für den Einsatz von regional und artgerecht produzierten Lebensmitteln in Kantinen ein. 

Die Auszeichnung zur Pionierkantine fand im Rahmen des 100 Kantinen-Programms in NRW statt. Unter dem Motto „Mehr NRW im Topf“ soll das 100 Kantinen-Programm die regionale Verankerung von Kantinen gezielt fördern. Ziel ist es, die ersten 100 Kantinen aktiv zu unterstützen. Über 20 Kantinen machen schon mit, sie sind die Pioniere, die andere an ihren Erfahrungen Teil haben lassen. 
Mehr Informationen sowie ein Video zum 100 Kantinen-Programm gibt es hier.


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DVS WETTBEWERB 2016: GEMEINSAM STARK SEIN

Wie kann die Lebensqualität im ländlichen Raum aufrechterhalten werden? Innovative Ideen zu dieser Frage liefern 24 verschiedene Projekte aus LEADER- und ILE-Regionen, die auf der Website der Deutschen Vernetzungsstelle für ländliche Räume vorgestellt werden. Die dargestellten Projekte sind in die Endrunde des bundesweiten Wettbewerbs „Gemeinsam stark sein“ gekommen.  

Mit von der Partie ist auch das Projekt „Meine Gemeinde - Heimat für alle“ unseres Mitglieds Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. Als 2013 im Oberallgäu in vielen Gemeinden gleichzeitig Flüchtlinge ankamen – eine völlig neue Situation für diese Region, wurde der Bedarf nach diesem Inklusionskonzept für das Zusammenleben deutlich.

Das Projekt will durch Vernetzung verschiedener Institutionen, Schulungen und Kommunikation den Gedanken der Inklusion in den Gemeinden im
Oberallgäu verankern – insbesondere durch den Austausch von guten Beispielen aus der Praxis. 

 
Familien aus dem Irak und junge Menschen aus Eritrea gärtnern beim beim Projekt "Heimat für alle" gemeinsam
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EINFACH GUTES ESSEN FINDEN: DER NEUE SLOW FOOD GENUSSFÜHRER

Er ist wieder da! Der Genussführer von Slow Food ist zurück, mit neuen Rubriken, wie dem „ABC der regionalen Köstlichkeiten“, und über 100 neuen Lokalen. Damit präsentiert sich der Genussführer mehr denn je als Restaurantguide für all diejenigen, denen die Bewahrung regionaler Geschmacksvielfalt am Herzen liegt.
Wissen Sie, was sich hinter Pfefferpotthast, Rauchemaat oder Ofenflutschern verbirgt? Wenn nicht, liegen Sie mit dem aktuellen Genussführer goldrichtig: 111 regionale Spezialitäten werden in kurzen, liebevoll gestalteten Portraits vorgestellt. Darüber hinaus werden bio-zertifizierte Lokale gesondert ausgewiesen. Die „10 Gebote der Slow Food-Gastrokritik“ machen die Bewerbungskriterien transparent. Im Zentrum stehen aber selbstverständlich die detaillierten Beschreibungen der Restaurants und ihrer Spezialitäten.

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VIELFÄLTIGE REGIONALITÄTSPROJEKTE IN BULE

Mit dem Modell- und Demonstrationsvorhaben "Regionalität und Mehrfunktionshäuser" unterstützt das BMEL im Rahmen des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“ (BULE) innovative Ideen und flexible Ansätze multifunktionaler Häuser sowie Nahversorgungsinitiativen und Netzwerke regionaler Akteure. Dabei können beispielsweise in einem leerstehenden Schulgebäude verschiedene Nutzungen
(etwa Dorfladen, Bank, Friseur und Vereinsraum) flexibel und kostengünstig unter einem Dach kombiniert werden ("Mehrfunktionshäuser") oder Versorgungsstrukturen für regionale Produkte aufgebaut werden ("Regionalität").

Einen Überblick über die geförderten Vorhaben erhalten Sie hier in kompakter Form.
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BETRIEBLICHE ESSKULTUR 3.0 - NACHHALTIG GUT ESSEN

Im ersten Wettbewerb „Betriebliche Esskultur 3.0 – nachhaltig gut essen“ suchte das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des sogenannten 100-Kantinen-Programms Konzepte und Ideen für eine an ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten ausgerichtete Gemeinschaftsverpflegung im Bereich Business. An der Ausschreibung beteiligten sich Betriebsrestaurants, Kantinen und Cateringunternehmen aus ganz Niedersachsen.  Kriterien waren u.a. Regionalität und Bio-Zertifizierung im Rohwareneinkauf. Für den Themenbereich „Regionalität“ war Ilonka Sindel vom Bundesverband der Regionalbewegung e.V. Jurymitglied. Ein Betriebsrestaurant und zwei Caterer, die im Auftrag des jeweiligen Unternehmens gleich mehrere Kantinen betreiben, wurden von Landwirtschaftsminister Meyer ausgezeichnet.

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ECHT KUH-L! ZUM THEMA REGIONALITÄT

ECHT KUH-L! ist der bundesweite Schülerwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung des BMEL. Die Klassen 3 bis 10 aller Schulformen sind eingeladen mitzumachen.  

Im Schuljahr 2016/2017 geht’s um das Thema „Regionalität“. Unter dem Motto „Wissen wo’s herkommt – Lebensmittel aus der Region“ sollen Kinder und Jugendliche herausfinden, was das Besondere an heimischen Lebensmitteln ist. Welche Vorteile haben sie? Wie arbeiten die (Bio-)Bauern in der Region? Woran erkennt man regionale Produkte und wo kann man sie kaufen? Wie und wo kann man selbst
Lebensmittel anbauen? Und wie haben sich eigentlich früher unsere Großeltern ernährt?  

Die Regionalbewegung freut sich auf spannende Beiträge!



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REGIOFOOD_PLUS: BESSERE VERMARKTUNG REGIONALER LEBENSMITTEL DURCH NUTZERFREUNDLICHE DIGITALISIERUNG IN KLEINSTUNTERNEHMEN

Das Potential für regionale Produkte im Lebensmitteleinzelhandel ist noch lang nicht ausgeschöpft. Dass es für kleine Unternehmen der Lebensmittelbranche eine Herausforderung ist, entsprechende Dokumentationspflichten zum Produkt und zum Unternehmen zu erfüllen ist dabei nichts Neues. Oft liegen diese Informationen nur auf dem Papier vor, und dann auch nur zu einem kleinen Teil. Der Handel benötigt sie aber vollständig, aktuell und online. Hinzu kommen umfangreiche Nachweise für Unternehmenszertifizierungen. Mit dem Pflegen und oft mehrfachen Eingeben der vielen Einzelinformationen kommen kleine regionale Lebensmittelproduzenten schnell an praktische Obergrenzen. 

Mit dem Verbundprojekt „Informationsmanagement der Zukunft in regionalen Lebensmittelketten (RegioFood_Plus)" wird der Marktzugang für regionale kleine und mittlere Unternehmen erleichtert. Dazu werden neue Cloud-basierte Dokumentationssysteme für die Produktionsplanung und für die Nachweisführung
bei der Herstellung von Lebensmitteln entwickelt. Im Projekt kooperieren die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, regionale Branchenverbänden, die Ernährungswirtschaft des Landes Brandenburg und IT-Unternehmen. Im August 2016 startete das Projekt und läuft bis zum Sommer 2019.


 
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Impressum:
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1. Vorsitzender: Heiner Sindel