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 Ausgabe 9 /
Februar 2017
 

VIEL LOS IM NEUEN JAHR

Mit viel regionalem Schwung ins neue Jahr: das Neuste aus unseren Projekten und von unseren Mitgliedern, gepaart mit Allerlei Regionalem aus der Republik gibt es in der RegioPost wie immer auf einen Blick.

Das Team der Regionalbewegung wünscht Ihnen viel
Vergnügen beim Lesen und freut sich auf ein neues Jahr voller Regionalität.

Ihr Team der Regionalbewegung

DIE REGIONALBEWEGUNG BEIM KONGRESS STADT.LAND.BIO

Zur BIOFACH 2017 stellt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Zukunftsstrategie Ökolandbau vor. Diese soll den Ökolandbau in Deutschland entscheidend voranbringen. Welche Potenziale und Konsequenzen ergeben sich für Städte, Gemeinden und Landkreise? Diese und weitere spannende Fragen greift der Kongress STADTLANDBIO 2017 am 16. und 17. Februar 2017 in Nürnberg auf.

Zielgruppe des Kongresses sind Entscheider und Fachleute aus Kommunen, Organisationen und Unternehmen.
Im Rahmen eines Kongress-Workshops thematisiert Claudia Schreiber vom Bundesverband der Regionalbewegung die Möglichkeiten der Kooperation zwischen Bio- und Regionalbewegung für mehr regionale Wertschöpfung.


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LEBENSMITTEL-MARKETING 4.0

Der Einkauf von Lebensmitteln im Netz wird immer beliebter. Gleichzeitig wollen immer mehr Verbraucher wissen, wie die Produkte hergestellt wurden, aus welcher Region sie stammen und welche Menschen dahinter stehen. Dass darin kein Widerspruch liegt und dass die Lebensmittel-Digitalisierung den Produzenten, dem Handel und Verbrauchern sogar Chancen bietet, war das Fazit des SPD-Themenforums Verbraucherpolitik zum Thema „Lebensmittel-Marketing 4.0“ Ende Januar, bei dem auch Claudia Schreiber vom Bundesverband der Regionalbewegung mit auf dem Podium saß.

Fazit der Runde: Lebensmittel regional zu bestellen, schließt nicht aus, Produkte schnell und einfach über den Online-Handel beziehen zu können. Kritisch
beobachtet werden müsse jedoch, dass nicht Großkonzerne den Markt dominieren, sich eine Monopolsituation sichern und die Vielfalt kleiner Initiativen verdrängt wird.


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REGIONALINITIATIVEN IM SCHNELL-CHECK

Hat die Regionalvermarktungsinitiative in meiner Region eine schlüssige Definition der Region? Arbeitet sie mit einem Kriterien- und Kontrollsystem? Sind die Produkte ohne Gentechnik oder Bio? Ist die Initiative im „Dualen Modell“ organisiert und Mitglied beim Bundesverband der Regionalbewegung? Antworten auf all diese Fragen gibt es auf einem Blick im Schnell-Check des RegioPortals.

Schauen Sie doch mal rein ins RegioPortal und informieren sich über die Regionalvermarktungsinitiative in Ihrer Region.
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ALLE WOLLEN REGIONAL, DOCH DIE BAUERNHÖFE VERSCHWINDEN - STREITGESPRÄCH ZUR LANDTAGSWAHL

Die Situation ist absurd: die Nachfrage nach regionalen, qualitativ hochwertigen Produkten aus einer bäuerlichen Landwirtschaft ist riesig und gleichzeitig geben immer mehr Bauernhöfe in den Regionen auf. Zudem sind regionale Verarbeitungsbetriebe und Vermarktungsstrukturen in weiten Teilen NRWs schon nicht mehr vorhanden. Wie kann da regionale Vermarktung noch gelingen? Welche Konzepte gibt es, nachhaltige Regionalvermarktung zu fördern und bäuerliche Betriebe zu erhalten? Was wollen die Parteien in NRW tun, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken und wie stehen sie zu den Forderungen der Regionalbewegung aus der NRW Erklärung zur Nachhaltigen Regionalvermarktung?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, laden der Landesverband Regionalbewegung NRW, der Ernährungsrat Köln sowie der Verein Taste of Heimat am 24. März 2017 von 11 bis 13 Uhr zur Diskussion mit den Landtagsparteien nach Düsseldorf.


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SOZIALE INNOVATIONEN NACHHALTIGER LANDWIRTSCHAFT – MIT JUNGEN IDEEN PUNKTEN FÜR DIE REGION

Der Landesverband Regionalbewegung NRW bietet gemeinsam mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW am 25. April 2017 einen Workshop an: Im Mittelpunkt stehen dabei gemeinwohlorientierte und nachhaltige Ansätze regionalen Wirtschaftens, die sich insbesondere um das Thema Ernährung und regionale Versorgung in den letzten Jahren verstärkt neu gebildet haben.

Impulsvorträge zu guten Ideen aus städtischen und ländlichen Regionen bilden den ersten Teil des Tages. Im World-Café werden Rahmenbedingungen und Schwierigkeiten auf dem Weg hin zu erfolgreichen Projekten diskutiert. Eigene Projektvorhaben und Innovationsideen können mitgebracht und besprochen werden.  

Der Workshop richtet sich an Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Handel, Natur- und Umweltschutz,
Landwirtschaft, LEADER Regionen, Kommunen, Caritativen Einrichtungen und weitere Interessierte.

Programm und Anmeldung finden Sie ab Anfang März hier.

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WIR SIND REGIONAL! SIE AUCH?

Seien Sie mit dabei und profitieren Sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft:
  • Vernetzung mit regional bewegten Menschen und Initiativen in Ihrer Region,
  • Vergünstigungen bei Tagungen und Seminaren, z.B. Bundestreffen der Regionalbewegung,
  • Konzeptentwicklung sowie Beratung für Regionalvermarktungsinitiativen,
  • Projektentwicklung zu den Themen Nachhaltiger Konsum und Regionale Entwicklung,
  • Neueste Informationen durch unsere REGIOpost und REGIOtermine,
  • Zugang zu Marketinginstrumenten und Plattformen wie die REGIOapp und das REGIOportal,
  • Lobbyarbeit auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene,
  • und vieles, vieles mehr!
Helfen Sie mit, das Netzwerk Regionalität noch stärker zu machen! Wissenswertes über die Regionalbewegung und eine Mitgliedschaft finden Sie auch in unserer Imagebroschüre. Gerne versorgen wir Sie auch auf dem Postweg mit Printexemplaren! Bitte per E-Mail die
gewünschte Anzahl und Ihre Adresse mitteilen.
Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung e.V. werden und die Entwicklung einer bundesweit gehörten aktiven Regionalbewegung fördern!
Und so einfach geht’s: Onlineformular ausfüllen und absenden.


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UNSERE REGIONALVERMARKTUNGSINITIAITVEN – HEUTE: EBBES VON HEI!

Seit 2011 wird die Entwicklung in der Saar-Hunsrück-Region durch die Regionalvermarktungsinitiative „Ebbes von Hei!“ unterstützt. Als Zusammenschluss von Gastronomen, Handwerkern, Landwirten, Direktvermarktern, Dienstleistern, Kulturschaffenden und Institutionen aus der Region möchte die Initiative ein regionales Selbstbewusstsein schaffen und „Ebbes“ für die Region tun.

Ebbes von Hei! das ist etwas aus der Region – gewachsen in den Gärten, Feldern, Wiesen, Ställen und Wäldern des Naturparks Saar-Hunsrück. Beste Rohstoffe die von Betrieben vor Ort zu regional-typischen und qualitativ hochwertigen Produkten
verarbeitet werden. Ebbes von Hei! gibt es neben den üblichen Verkaufsstellen wie Hofläden und dem Lebensmitteleinzelhandel übrigens auch bei Gastronomen und Gastgebern in der Saar-Hunsrück-Region auf einer eigenen Ebbes-von Hei!-Karte.  


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WO DIE DORTWIRTSCHAFT STIRBT, STIRBT DAS DORF

Immer mehr Wirtshäuser in ländlichen Regionen schließen ihre Türen. So auch im Unterallgäu, wo eine Umfrage der Unterallgäu Aktiv GmbH und des Mitglieds der Regionalbewegung Pro Nah e.V. zeigte, dass in insgesamt 44 Gemeinden die Zahl der Gasthäuser innerhalb der letzten fünf Jahre von 219 auf 197 sank. Dieses beunruhigende Ergebnis war nun Anlass für eine Podiumsdiskussion, in der Wirte und Kommunalpolitiker nach „Gegenrezepten“ suchten. Da Auflagen wie Brand-, Lebensmittel- und Arbeitsschutz den Gastwirten das Leben schwer machen, ist der Dialog zwischen Verwaltung und Wirt wichtig. Auch die Mehrwertsteuer, die für Wirte bei 19%, bei einer Bäckerei mit Stehtischen jedoch nur bei 7% liegt, stößt auf Unverständnis und hemmt eventuelle Investitionen. Daneben hat das Gaststättengewerbe mit einem Nachwuchs- und Fachkräftemangel zu kämpfen. Junge Leute müssen motiviert werden, in die Branche einzusteigen. Aber auch Kommunen können aktiv werden und leer stehende Gasthäuser erwerben und mit einem Kultur- und Veranstaltungsort wiederzubeleben. In einigen
Dörfern haben sich auch engagierte Bürger oder Vereine zusammen getan um das Gasthaus weiterhin zu betreiben.

Es gibt also durchaus Möglichkeiten dem Wirtshaussterben, das nicht nur ein Problem im Unterallgäu ist, entgegen zu wirken.


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HAMBURG IST JETZT BIO-STADT: HAMBURG.BIO ALS AUFTAKT

Mit dem Beitritt zum Netzwerk der Bio-Städte setzt die Freie und Hansestadt Hamburg ein Zeichen dafür, den Ökolandbau, die Weiterverarbeitung von und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung fördern zu wollen. In und um Hamburg gibt es bereits einige Regionalvermarktungsinitiativen, die regionale Bio–Produkte vermarkten und damit viel Potenzial für eine Zusammenarbeit.

Als Auftaktveranstaltung findet vom 24. bis 26. Februar 2017 die Fach- und Verbrauchermesse hamburg.bio statt. Veranstalter der hamburg.bio ist das Mitglied der 
Regionalbewegung nah:türlich genießen e.V. mit Unterstützung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

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REGIONALITÄT ZIELGRUPPENSPEZIFISCH INSZENIERT

Dass das Vermarktungspotenzial für regionale Lebensmittel als hoch und weiter wachsend eingeschätzt wird, ist nichts Neues. Trotzdem gilt: die Regionalität eines Produktes muss den Verbrauchern auch schmackhaft gemacht werden. Hier gibt es einiges zu beachten: Was ist eine Region? Welche Erwartungen werden an regionale Produkte gestellt? Wo werden regionale Produkte gekauft?

In der aktuellen Studie des Vereins Geschmackstage Deutschland e.V. werden diese Aspekte untersucht und mit den verschiedenen Zielgruppen regionaler Produkte in Verbindung gesetzt. Entstanden ist ein Leitfaden für zielgruppenspezifische Kommunikations- und Marketingkonzepte für Erzeuger und Verarbeiter regionaler Lebensmittel.  

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DIE REGIONALEN SUPERFOODS

Superfoods sind in aller Munde und der neuste Schrei unter den Lebensmitteln. Als Superfoods gelten besonders gesunde Lebensmittel, weil sie etwa viele Vitamine, Ballaststoffe oder andere wichtige Nährstoffe enthalten. Die meisten von ihnen legen weite Strecken zurück, um in unseren Supermärkten zu landen. Dabei gibt es doch zahlreiche regionale Superfoods, die direkt vor unserer Haustür wachsen: Leindotter ist beispielsweise ein hervorragender Lieferant für essentielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die zu einem hohen Anteil aus Omega-3-Fettsäuren bestehen. Zudem machen es hohe Gehalte an Vitamin E und Sterinen besonders wertvoll. Schwarze Johannisbeeren oder der norddeutsche Sanddorn sind wahre Vitamin-C-Lieferanten, die „Pseudogetreide“ Amaranth und Buchweizen enthalten kein Gluten und sind damit ein optimaler Getreideersatz für Menschen mit Zöliakie, Linsen und Erbsen enthalten viel Eiweiß. Und dann ist da noch der Alleskönner Apfel. Äpfel enthalten gleich dreifach wirksame Ballaststoffe, die sogenannten Pektine: Sie können die Heilung bei Magen-Darm-Erkrankungen unterstützen, das Immunsystem
stärken und obendrein den LDL-Cholesterinspiegel senken.

Gesunde Ernährung ohne Klimabelastung ist also gar nicht so schwer. Informieren Sie sich doch mal, welche Superfoods es in Ihrer Region gibt.



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Impressum:
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1. Vorsitzender: Heiner Sindel