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 Ausgabe 23 /
Dezember 2019
 

BESINNLICH-NACHDENKLICHE WEIHNACHTSPOST

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr, das für die Regionalbewegung vor dem Hintergrund der Klimadebatte ein unglaublich Wichtiges war. An allen Fronten haben wir uns für „Regionalität“ und für den Schutz der handwerklichen, dezentralen und bäuerlichen Strukturen, die es dafür so dringend braucht, stark gemacht. 

Mit großen Schritten und einem neugewählten Vorstand wird sich die Regionalbewegung auch 2020 unermüdlich für „Regionale Wirtschaftskreisläufe“ und „Klimaschutz durch kurze Wege“ einsetzen. Regional kann mehr als Herkunft, das wissen wir, nun müssen dem  „Wissen“ auch „Taten“ folgen.
Halten wir noch einen Moment inne und überlegen noch was in diesem Jahr nicht nur UNTER dem Weihnachtsbaum liegen soll, sondern woher das traditionsreiche Exemplar selbst stammen soll. Muss es wirklich ein weitgereister Plantagen-Weihnachtsbaum sein oder darf es in diesem Jahr vielleicht sogar ein regionaler Miet-Weihnachtsbaum sein, der uns – nachhaltig und regional - auch im nächsten Jahr noch viel Freude bereiten kann? Wir finden, das ist mehr als einen Gedanken wert! 

Das Team der Regionalbewegung wünscht viel Freude mit der RegioPost, besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen gelungenen Start ins neue Jahr 2020!

Ihr Team der Regionalbewegung

REGIONALBEWEGUNG HAT NEUEN VORSTAND

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Regionalbewegung hat am 29.11.2019 in Nürnberg für die kommenden 4 Jahre den neuen Vorstand des Bundesverbandes der Regionalbewegung gewählt. Darunter alte Hasen, neue, junge Gesichter, Querdenker, Überzeugungstäter, Praktiker und Visionäre. Das Team der Regionalbewegung bearbeitet in unterschiedlichsten Projekten die vielfältigen Themenfelder der Regionalbewegung.

Der richtungsweisende Austausch mit und der Rückhalt durch einen starken und kompetenten Vorstand sind Basis für eine erfolgreiche Verbandsarbeit.Die Regionalbewegung gratuliert dem Vorstand zur Wahl und freut sich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Den neuen Vorstand des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. stellen wir Ihnen hier vor.




NEUE SERIE: "DER REGIONALBEWEGUNGS-VORSTAND"- HEUTE: HERMANN KERLER

Hermann Kerler wurde bereits zum dritten Mal in die Vorstandschaft des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. gewählt, in seiner 3. Amtszeit übernimmt er nun das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden.
Als Bankbetriebswirt hat er über 40 Jahre Berufserfahrung in Genossenschaftsbanken gesammelt, darunter 35 Jahre als Vorstand. Mindestens genauso lange engagiert sich der überzeugte „Regional-Täter“ privat und im Ehrenamt für regionale Wertschöpfung und Wertschätzung in seiner Heimatregion, dem Allgäu.

Nicht nur in seiner Funktion als Vorsitzender der Regionalinitiative ProNah e.V. oder als stellvertretender Vorsitzender der LAG Kneippland Unterallgäu, sondern auch privat beim Einkauf seiner Lebensmittel oder bei der Wahl seiner Freizeitaktivitäten setzt Hermann Kerler auf Regionalität und weiß:
 „Regional handeln hat viele Vorteile für mich selbst, die Menschen in meiner Region und vor allem für den Klimaschutz!“Die Regionalbewegung freut sich auf eine weiterhin vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit Hermann Kerler!


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LEITBILD DER REGIONALBEWEGUNG VORGESTELLT!

Die Zielsetzung des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. ist der Erhalt der Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen. Hierzu gehören Wasser, Luft, Boden und Energie, aber auch Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen. Regionales Wirtschaften bildet hierfür die Basis – hat aber nur dann eine Chance, wenn es politisch und gesellschaftlich akzeptiert und praktiziert wird.

Diesem Anspruch steht eine seit Jahrzehnten auf Zentralisierung und global agierende Strukturen angelegte Politik und Gesellschaft gegenüber. Die immer stärkere Konzentration wirtschaftlicher Aktivitäten auf immer weniger Akteure führt dazu, dass die Vielfalt der Anbieter abnimmt und soziale Strukturen in den Kommunen wegbrechen. Für was die Regionalbewegung vor dem Hintergrund dieser aktuellen Herausforderungen steht, was sie ist und welche Projekte und Ziele sie verfolgt, können Sie im hier im Leitbild nachlesen.




TAG DER REGIONEN 2020: "VERWURZELT - WELTOFFEN - KLIMABEWUSST"

Nach einem besonderen Jahr 2019, das im Zeichen des Klimawandels stand und in dem rund 1200 Aktionen zum Tag der Regionen an 750 Schauplätzen in 232 Landkreisen deutschlandweit gezeigt haben, dass regionales Handeln auch Lösungen für den Klimawandel bieten kann, plant der Tag der Regionen bereits fürs nächste Jahr.

Der Tag der Regionen ist das größte Projekt des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V., der sich 2020 intensiv mit dem Arbeitsschwerpunkt „Klimaschutz durch kurze Wege“ auseinandersetzen wird. Um das auch beim Tag der Regionen zu spiegeln, beschlossen die Koordinatoren aus den verschiedenen Bundesländern, dass der Tag der Regionen im nächsten Jahr unter dem Motto: „verwurzelt– weltoffen – klimabewusst“ stattfinden wird.

Der Tag der Regionen wird um den Kerntag, den 4. Oktober 2020, vom 25. September bis 11. Oktober 2020 wieder in ganz Deutschland Regionalität leben, zeigen und feiern.

Langjährig gefördert durch:
Mehr Infos zum Tag der Regionen im aktuellen Newsletter des Tag der Regionen



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LOGISTIK-WORKSHOP ZUR IGW AM 23.01.2020 - JETZT ANMELDEN!

Ein wirtschaftlich tragfähiges Logistiksystem ist nicht nur für regionale Direktvermarkter, sondern auch für Regionalvermarktungsinitiativen oft eine große Herausforderung und essenziell für ihren langfristigen Erfolg. Bisher scheitern die Konzepte oft an den hohen Kosten. Daher müssen bestehende Strukturen, Kapazitäten und Angebote stärker miteinander verknüpft und genutzt werden.

Das bundesweite Netzwerk RegioLogistik unter dem Dach der Regionalbewegung organsiert im Rahmen der IGW 2020 den nunmehr 4. Folgeworkshop zum Thema „Logistik: Regionale Produkte von A nach B“. Er findet am Donnerstag, 23.01.2020 nachmittags in Berlin statt.

 


Bei Interesse an einer Teilnahme am Workshop wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Claudia Schreiber unter schreiber@regionalbewegung.de.
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REGIOAPP UNTERWEGS!

Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, hat am 6. Oktober die zentrale Hauptveranstaltung zum Tag der Regionen 2019 in Chemnitz eröffnet. Auch die RegioApp der Regionalbewegung war dort mit einem Stand vertreten.

Hans-Joachim Fuchtel testete direkt vor Ort die Funktionsweisen der Suchmaschine und lobte die vielfältigen Möglichkeiten zur Sichtbarmachung regionaler Akteure durch das Marketinginstrument der Regionalbewegung. Immer mehr Regionalinitiativen entscheiden sich für die Teilnahme an der RegioApp, da Werbung für glaubwürdige regionale Produkte zwar wichtig, doch gerade für kleine Unternehmen häufig sehr zeit- und kostenintensiv ist. Die RegioApp bietet eine praktische Lösung zur Unterstützung der Mitglieder von Regionalvermarktungsinitiativen.

Neu dabei sind seit 2019 unter anderem folgende Initiativen: Die Meck Schweizer, die Bürgerstiftung Pfalz Aachen, Südheide genießen, die Stadt Delbrück, Hi-Land e.V., der Landkreis Görlitz sowie die Genussregion Ostwestfalen-Lippe e.V.



Bei Interesse an einer Aufnahme in die RegioApp berät Sie die Regionalbewegung gerne. Wenden Sie sich dazu bitte an: regioapp@regionalbewegung.de

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SAVE THE DATE 26./27.02.2020: WORKSHOP "SOLAWI UND REGIONALBEWEGUNG"

Obwohl noch eine Nische, wuchs der Bereich Solidarische Landwirtschaft in den vergangenen Jahren stetig. Ziel von Solawis ist es, Landwirte und Verbraucher näher zusammenzubringen. Solidarische Landwirtschaft ist gelebte Regionalentwicklung und fördert die Beziehungen zwischen Stadt und Land. Die Kooperationsveranstaltung der Regionalbewegung und des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft e.V. am 26. und 27. Februar 2020 in Hofgeismar möchte Gemeinsamkeiten und Synergien von Solidarischer Landwirtschaft, der Regionalbewegung und der Regionalentwicklung beleuchten.

Außerdem soll darüber diskutiert werden, welche Instrumente der Regionalbewegung den Aufbau von Solawis voranbringen können? Die Veranstaltung richtet sich an Betriebsleiter landwirtschaftlicher Betriebe, LEADER-Akteure, lokal aktive Menschen, Vertreter bestehender Dorfnetzwerke und Vereine, Vertreter der Verwaltungen und Verbände mit Blick auf Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe.

Das Progamm dazu wird in Kürze auf www.regionalbewegung.de veröffentlicht.


REGIONALBEWEGUNG BEIM ERNÄHRUNGSRAT LEIPZIG: INITIALZÜNDUNG REGIONALMARKE?

Ein Leipziger Stadtratsbeschluss vom Mai 2019 beauftragte den dortigen Oberbürgermeister, die Entwicklung eines Regionalsiegels für nachhaltig erzeugte Lebensmittel zu prüfen. Daraufhin hat die AG Wertschöpfungsketten des Ernährungsrates Leipzig e.V. in einer Umfrage die Strukturen und Bedürfnisse von Landwirtschaftsbetrieben und Lebensmittelproduzenten im Leipziger Raum im Hinblick auf regionale Produktion, Vermarktung und Logistik analysiert. Die Ergebnisse der Umfrage wurden am 9. Dezember im Rahmen eines runden Tisches vorgestellt und der Aufbau einer Regionalmarke disktutiert. Claudia Schreiber, Projektleiterin beim Bundesverband der Regionalbewegung, war vor Ort und hat den Teilnehmern einen Einblick gegeben, wie Regionalmarken funktionieren und welche regionalen Strukturen dafür nötig sind.

Der Aufbau einer erfolgreichen Regionalmarke hängt von vielen Faktoren ab, wichtig ist es jedoch vor allem die Bedürfnisse, Möglichkeiten und Wünsche von Produzenten und Verbrauchern in der jeweiligen Region zu berücksichtigen.
Die strukturellen Voraussetzungen in den einzelnen Regionen sind sehr different, DEN EINEN Lösungsweg gibt es daher nicht. Die Regionalbewegung vernetzt bundesweit die Akteure regionalen Handelns, neben dem fachlichen Input ist vor allem der Erfahrungsaustausch für die Arbeit der Initiativen sehr wertvoll.



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NÄCHSTE SCHRITTE: LANDESDIALOG REGIONALITÄTSSTRATEGIE

Zur zentralen Frage der Regionalbewegung, wie regional produzierte Lebensmittel vor Ort besser vermarktet werden können und welche Rahmenbedingungen dafür verändert werden müssen, arbeitet die Regionalbewegung NRW aktuell an einer Regionalitätsstrategie. Am 5. November haben sich rund 40 Personen aus dem Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW in Schwerte getroffen und die dringend notwendigen strukturellen Veränderungen für den
flächendeckenden Ausbau von regionaler Vermarktung diskutiert.
Ergebnis: Es fehlen breit gefächerte Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für den Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe in den Regionen.

Ausführliches dazu hier in der Pressemitteilung „Regionale Wertschöpfung: von vielen gewollt – durch vieles verhindert“.
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REGIONALBEWEGUNG BEIM NETZWERK DORFLÄDEN IN HANNOVER

Der Bäcker hat geschlossen, die Bank ihre Zweigstelle schon vor ihm. Die Post hat sich zurückgezogen und nun schließt auch noch der Lebensmittelladen. Dörfer und kleine Städte leiden besonders unter der Entwicklung im Einzelhandel der vergangenen Jahrzehnte. Mittlerweile gibt es auch in der Region Hannover gute Beispiele, wie diesem Trend entgegengewirkt werden kann. Bürgerinnen und Bürger engagieren sich, um die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs in ihrem Ort sicherzustellen. Dorfläden sichern die Nahversorgung, damit ist nicht nur Versorgung IN der Nähe gemeint, sondern häufig auch Versorgung AUS der Nähe, d.h. aus der Region, gemeint.

Dorfläden spielen als dezentrale Vertriebsstrukturen und mit ihrer oft sehr unmittelbaren Nähe zum Kunden vor allem im ländlichen Raum eine wichtige Rolle in der regionalen Wertschöpfungskette. Die Regionalbewegung arbeitet daher eng mit verschiedenen Dorfladen-Initiativen und - Gruppierungen zusammen, um sie mit regionalen Vermarktungsinitiativen zu vernetzen und sie durch Marketinginstrumente der Regionalbewegung (RegioAPP) zu unterstützen.


Im November hat Lunja Ernst, Vorsitzende des Landesverbandes Regionalbewegung Niedersachsen e.V., die Regionalbewegung und ihre Instrumente dem Netzwerk Dorfläden in der Region Hannover vorgestellt.
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INITIATIVE ARTENREICHES LAND ZEICHNET "WURZELBETRIEBE" AUS

Ein toller Prototyp für die Gewichtung und Wertschätzung von Kleinst- und Kleinbetrieben ist die Auszeichnung „Wurzelbetriebe“, die im Rahmen der Feuchtwanger Fisch- und Wildtage verliehen wird. Die BRB-Mitgliedsinitiative Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt e.V. zeichnet jedes Jahr sogenannte „Wurzelbetriebe“ für ihre besonderen Leistungen als Akteur im regionalen Wirtschaftskreislauf und der ökologischen Agrarwirtschaft aus. Der Bundesverband begrüßt öffentlichkeitswirksame Auszeichnungen dieser Art sehr und freut sich über ähnliche Beispiele.

Denn die Prognosen der Presseaktion der Regionalbewegung „Die letzten ihrer Art – Rote Liste Nahversorger“ in Berlin waren dramatisch: In 15 – 20 Jahren werden die Repräsentanten der Nahversorgung, das Bäckerhandwerk, das Fleischerhandwerk, die kleinstrukturierte Landwirtschaft (bis 50 ha Fläche) und kleine Schankwirtschaften ausgestorben sein. Subventionspolitik und Handelsstrukturen begünstigen die Großen, bäuerliche Kleinst- und Kleinbetriebe und das Lebensmittelhandwerk bleiben oft auf der Strecke.



Ohne sie gibt es jedoch keine funktionierende Nahversorgung mit regionaler Vermarktung. Daher muss es unser Ziel sein, diese so kostbaren Akteure regionalen Handelns für Politik und Gesellschaft sichtbar zu machen. Damit ihnen öffentlich mehr Wertschätzung entgegengebracht wird und die Politik langfristig die kritisierten Rahmenbedingungen korrigiert.

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KURZANLEITUNG "REGIONALE PRODUKTE IN DER B2B-VERMARKTUNG" ERSCHIENEN

Wie kann Regionalvermarktungsinitiativen geholfen werden, regionale Produkte nicht nur an den Endkunden (B2C), sondern auch an Unternehmen (B2B) aus Gastronomie und Handel zu verkaufen? Dieser Frage widmet sich das dreijährige Projekt „Baltic Sea Food“, das durch das Interreg Baltic Sea Region Programm gefördert wird. Ziel ist, langfristig nachhaltige und finanziell unabhängige B2B-Vertriebsstrukturen im ländlichen Ostseeraum aufzubauen. In Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Mitglied der Regionalbewegung, die Initiative MECK-SCHWEIZER als Modellregion ausgewählt, deren Erfahrungen in das Projekt einfließen.

Im Rahmen des Projektes ist die Kurzanleitung „Regionale Produkte in der b2b-Vermarktung“ erschienen, die sich als Ergänzung zum Praxisleitfaden des BRB versteht. Das Praxishandbuch gibt konkrete Handlungsempfehlungen und Tipps für Marketing, Logistik, Vertrieb und Aufbewahrung in der b2b-Vermarktung regionaler Produkte. Nach dem Baukastenprinzip des Business Model Canvas wird die Entwicklung eines Vermarktungskonzepts für regionale Lebensmittel erläutert und mit vielen Praxisbeispielen aus den europäischen Partnerländern illustriert.

Das Handbuch steht hier auf der Projektseite zum Download bereit.


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MITGLIED WERDEN IM BUNDESVERBAND DER REGIONALBEWEGUNG

Auch Sie möchten Teil des Bundesverbands der Regionalbewegung sein? Helfen Sie uns das Netzwerk Regionalität noch stärker zu machen und profitieren Sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Wissenswertes über die Regionalbewegung und eine Mitgliedschaft finden Sie auch in unserer Imagebroschüre. Gerne versorgen wir Sie auch auf dem Postweg mit Printexemplaren! Bitte teilen Sie uns dazu per E-Mail die gewünschte Anzahl und Ihre Adresse mit.

Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung e.V. werden und die Entwicklung einer bundesweit gehörten aktiven Regionalbewegung fördern!

Und so einfach geht’s: Onlineformular ausfüllen und absenden.

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UNSERE REGIONALINITIATIVEN - HEUTE: DIE NORDBAUERN SCHLESWIG-HOLSTEIN E.V.

Um die Vernetzung zwischen Erzeugern regionaler Produkte, Handel und Verbrauchern in Schleswig Holstein zu fördern wurde 2013 der Verbund „Nordbauern Schleswig-Holstein e.V.“ gegründet. „Ziel des Vereins ist die gemeinsame Interessenvertretung direktvermarktender Betriebe in Schleswig-Holstein. Gemeinsam wollen wir den Erzeugern regionaler Produkte eine Stimme geben, um beim Handel und in der Öffentlichkeit besser gehört zu werden“, erklärt der 1. Vorsitzende der Nordbauern Ernst Schuster.

Häufig ist die Logistik das Zünglein an der Waage für die Vermarktung regionaler Produkte und an sich tolle Regionalvermarktungskonzepte scheitern an einer fehlenden Kostendeckung im Logistikbereich. Deshalb haben die Nordbauern das Pferd von hinten aufgezäumt und noch vor einem Online-Marktplatz für ihre Mitgliedsbetriebe eine beispielhafte Logistik Plattform, die „Nordbauern-Logistik“ entwickelt. Über die Plattform werden Lieferwege und –fahrten sichtbar gemacht, Nordbauern-Mitgliedsbetriebe können sowohl eigene „Sowieso-Fahrten“ anderen Mitgliedsbetrieben anbieten, als auch benötigte Fahrten anfragen. Feste Tarife gibt es dafür keine, darüber verhandeln die Mitglieder persönlich.

Im nächsten Schritt soll nun ein Online-Marktplatz für die derzeit rund 40 Nordbauern-Mitgliederbetriebe aufgebaut werden. Bisher scheitert dies jedoch noch an bürokratischen Hürden und Auflagen für die kleinen Lebensmittelerzeuger.

 

Der 1. Vorsitzende Ernst Schuster beklagt in seinem Standpunkt  „Welche Landwirtschaft wollen wir?“, dass die umfangreichen Pflichten bezüglich  Selbstkontrolle und Dokumentation sowie der ständig zunehmende Aufwand für Zertifikate und Qualitätsnachweise vor allen vielen kleineren und mittleren Betrieben zu schaffen macht. Dies macht die Vermarktung von regionalen Produkten kompliziert und gefährdet letztendlich das Angebot an regionalen Lebensmitteln. Auch die Regionalbewegung fordert weniger bürokratische Bürden für KKMUs und Lebensmittelhandwerker. 

Hier geht es zum ausführlichen Interview von Ernst Schuster: „Welche Landwirtschaft wollen wir?“.
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REGIONALINITIATIVE GEFÄHRDET: REGIONALSIEGEL ELBE-ELSTER ZUKUNFTSFÄHIG?

Mit viel Elan, hohem Engagement, erfreulicher Kreativität und mitunter hohen Fördergeldern entwickeln Mitgliedsinitiativen der Regionalbewegung in ihren Regionen Netzwerke, Vermarktungsorganisationen oder Regionalmarken zur Förderung der Vermarktung regionaler Produkte. Ein aktuelles Beispiel ist das Regionalsiegel Elbe-Elster. Als Teilnehmer des Förderprojektes Landaufschwung konnte die Region Elbe-Elster in den letzten Jahren ein Netzwerk an Direktvermarktern aufbauen und im zweiten Schritt mit dem Regionalsiegel Elbe Elster eine für die Region bisher fehlende und identitätsstiftende Regionalmarke aufbauen.

Die derzeit 36 „Elbe-Elster“-zertifizierten Produzenten regionaler Produkte profitieren von einem gebündelten Vertrieb, einem einheitlichen Marketing und einer durch das Siegel erhöhten öffentlichen Wahrnehmung. Die Verbraucher der Region Elbe-Elster selbst genießen mit den Elbe-Elster Produkten ein glaubwürdig regionales Produktsortiment, dem sie vertrauen können.

Nicht zufällig hat es das Regionalsiegel Elbe-Elster in der Kategorie „Zukunftstauglich“ ins Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises geschafft und den zweiten Platz erreicht. Doch nun, mit Ablauf der Förderperiode Ende 2019 ist nicht sicher, ob das Regionalsiegel „Elbe-Elster“ „schon“ zukunftstauglich ist.


Franziska Wölkerling, die als Projektleiterin des Regionalen Wirtschaftsfördergesellschaft Elbe-Elster mbH den Markenaufbau koordiniert hat, wünscht sich von den örtlichen politischen Gremien ein klares Bekenntnis zum Regionalsiegel Elbe-Elster. Es braucht einen engen Schulterschluss von Produzenten, Vermarktern, öffentlicher Hand sowie politischer Gremien, damit Regionalvermarktung auch zukunftstauglich sowie wirtschaftlich tragfähig umgesetzt werden kann und Fördermittel nicht einfach verpuffen. Auch die Regionalbewegung macht sich dafür stark.

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REGIONALE WERTSCHÖPFUNGSKETTEN IM KOALITIONSVERTRAG BRANDENBURG

Die Regionalbewegung begrüßt es, dass die neue Regierungskoalition aus CDU, SPD und Grünen in Brandenburg in ihrem Koalitionsvertrag die Entwicklung eines „Förderprogramms zum Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten“ verankert hat.

Die Regionalbewegung wünscht sich, dass dem theoretischen Vorhaben eine kluge praktische Umsetzung folgt. Praktisch kann die Umsetzung mit einem „Bundesprogramm regionale Wertschöpfung“, wie es die Regionalbewegung aufgelegt hat, gelingen.

Auf jeden Fall wünscht sich die Regionalbewegung viele ähnliche Beispiele in den politischen Programmen der verschiedenen Länder und Gremien.


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MACHBARKEITSSTUDIE: DIGITALE PLATTFORM FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT

Das Fraunhofer Institut für Experimentelles Software-Engineering IESE in Kaiserslautern führt eine schriftliche Umfrage im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu möglichen staatlichen digitalen Datenplattformen für die Landwirtschaft durch. Die Umfrage geschieht im Auftrag des Bundes-ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Die Regionalbewegung liefert wichtige Impulse in Bezug auf digitale Regionalvermarktungsstrukturen, die Wertschöpfungsketten sichtbar machen.
Die Umfrage richtet sich an Mitarbeiter von landwirtschaftlichen Betrieben, vor-und nachgelagerten Unternehmen in der Landwirtschaft und landwirtschaftsbezogenen Referaten, Behörden und Instituten sowie Mitglieder von Verbänden und Vereinen in der Landwirtschaft und Vertreter von öffentlichen Großprojekten in der Landwirtschaft. Den Teilnehmern der Umfrage bietet sich die Chance, mögliche, zukünftige digitale Angebote bereits in einer sehr frühen Phase mitzugestalten.

Hier geht’s zur Umfrage.


BUNDESWEITER SCHULWETTBEWERB "ECHT KUH-L"!

„Echt kuh-l!“ ist der bundesweite Schulwettbewerb zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen sind eingeladen mitzumachen. „Echt kuh-l!“ beschäftigt sich mit den Themen Ökolandbau, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung. Der Wettbewerb stellt dabei jedes Jahr ein anderes Thema heraus. Diesmal dreht sich alles um Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft.

Unter dem Motto „Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!“ sollen Kinder und Jugendliche die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft und Ernährung verstehen.




Einsendeschluss ist der 4. April 2020. Weitere Informationen gibt’s unter www.echtkuh-l.de.

NEULANDGEWINNER GEHT IN DIE 5. RUNDE - BIS 16. FEBRUAR BEWERBEN!

Mit dem Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ fördert die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG aus Berlin engagierte Menschen, die durch ihr Denken und Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Wir begreifen diese Menschen als „mutige Akteure“ und unterstützen sie seit mittlerweile 8 Jahren darin, ihre Vision von einem guten und solidarischen Zusammenleben in ihrem Dorf oder ihrer Region zu verwirklichen. Bewerben können sich alle (z.B. Vereine, Initiativen oder Privatpersonen), die überzeugt sind, dass ihr Engagement und ihre Idee die Situation vor Ort positiv verändern wird und praktisch und langfristig umgesetzt werden kann.



Das Programm wird ausgeschrieben für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Bewerbungen für die 5. Förderrunde von 2021 bis 2023 sind bis zum 16. Februar 2020 über das Onlineportal des Programms hier möglich.

NÜTZLICHE NACHSCHLAGEWERKE

Der Bundesverband der Regionalbewegung hat im Laufe seiner Arbeit mehrere Werke rund um die Themen Regionalvermarktung, Biodiversität und kommunales Engagement für eine starke Region geschaffen.

Allen voran steht das "Handbuch der Regionalvermarktung", das den Regionalinitiativen Strategien und Konzepte zur Vermarktung regionaler Lebensmittel an die Hand gibt. Darauf aufbauend ist der Leitfaden "Traumpaar Biodiversität und Regionalver-marktung" entstanden. Dieser versteht sich als praktische Anleitung für Regionalvermarktungs-initiativen, die Biodiversität in ihrer Zielsetzung verankern möchten.
Die Broschüre "Bundespreis REGIOkommune" stellt Projekte vor, in denen gezeigt wird, wie sich Kommunen erfolgreich im Bereich Regionalität engagieren können.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Tag der Regionen ist die Broschüre „RegioPioniere – Über Regionen lässt sich die Welt bewegen!“ erschienen. Sie zeigt die Erfolgsgeschichten neun langjähriger Akteure aus verschiedenen Bundesländern.

Leseproben, Downloadlinks und Bestellformulare zu den Publikationen finden Sie hier.




LANDESVERBANDSTREFFEN REGIONALBEWEGUNG MECKLENBURG-VORPOMMERN

Der Landesverband Regionalbewegung Mecklenburg-Vorpommern e.V. lädt zu seinem nächsten Landesverbandstreffen nach Hohen Luckow ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Themen:  Vorbereitung der Konferenz „Regionale Wirtschafskreisläufe in MV" (16.06.2020), die RegioApp als mögliche Online-Lösung für einen landesweiten Produkte- und Produzentenüberblick und eine zentrale Handelsplattform für Regionalprodukte in MV. 
Datum: 21. Januar 2020
Ort:
Innovations-und Bildungszentrum Hohen Luckow e.V., Uhrzeit: 12.30 bis 15:30 Uhr


Weitere Informationen unter:
www.regionalbewegung.de/landesverbaende/

13. ZUKUNFTSFORUM LÄNDLICHE ENTWICKLUNG IM RAHMEN DER IGW 2020

Es ist das größte nationale Forum für die ländlichen Räume. „Du entscheidest!“ ist das zentrale Thema des 13. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung. Denn wenn wir uns fragen, was unsere ländlichen Räume prägt, was sie ausmacht, dann ist das vor allem eines: Es sind die Menschen vor Ort, die Bürgerinnen und Bürger, die dort leben, arbeiten und vor allem auch ehrenamtlich aktiv sind. 
Datum: 22. und 23. Januar 2020
Ort: Berlin, CityCube, Messe Berlin


Weitere Informationen unter:
www.bmel.de

2. FACHTAG SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT IN BERLIN

Artenschwund und Klimakrise stellen uns vor die Aufgabe, die Versorgung mit Lebensmitteln und die Bedingungen ihrer Erzeugung neu zu denken.

Auf dem 2. Fachtag Solidarische Landwirtschaft soll unter dem Motto "Zukunftsfelder kultivieren- Vielfalt ermöglichen" der Frage nachgegangen werden, welche konkreten Schritte notwendig sind, um neue Zukunftsfelder wie die Solidarische Landwirtschaft weiter zu kultivieren.
Datum: 22. Januar 2020
Ort:
Berlin, Heinrich-Böll Stiftung
Uhrzeit:
10:00 bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.solidarische-landwirtschaft.org

14. MITTELFRÄNKISCHER DIREKTVERMARKTERTAG IN PAPPENHEIM

Die Kunden regionaler Produkte haben sich in ihren Denkweisen und ihrem Einkaufsverhalten in den letzten Jahren massiv verändert. Der Mittelfränkische Direktvermarktertag stellt die Frage, wie Direktvermarkter/ Diversifizierer darauf reagieren können.
Viele Kunden wünschen sich heute, auch die regionalen Produkte neben dem Vollsortiment im Regal des Lebensmitteleinzelhandels finden zu können. Welche Hürden sich dabei dem Direktvermarkter stellen und ob er dabei erfolgreich sein kann, wird ein weiterer Schwerpunkt des Tages sein.
Andrea Winter, Projektleiterin beim Bundesverband der Regionalbewegung e.V. wird dazu einen Einblick geben.

Datum:
11. Februar in Pappenheim
Ort: Pappenheim, Gasthof zur Sonne
Uhrzeit: 9:00 bis ca. 17:00

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.alf-ne.bayern.de

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Ilonka Sindel
Hindenburgstraße 11
91555 Feuchtwangen
Deutschland


sindel@regionalbewegung.de