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 Ausgabe 24 /
März 2020
 

BESONDERE ZEITEN...

Besonders sollte diese RegioPost auf jeden Fall werden, wollten wir doch damit das 15-jährige Bestehen des Bundesverbandes der Regionalbewegung, der am 8. März 2005 gegründet wurde, begehen. Nun wird diese RegioPost aufgrund der größten Krise, die unsere Generation gerade erlebt, anders besonders.

Die Entwicklungen der letzten Wochen zeigen die Systemrelevanz der Regionalbewegung. Gerade spüren wir, wie abhängig wir von funktionsfähigen Lieferketten quer über den Globus sind. 
Was können wir aus der derzeitigen Krise, die längst nicht mehr „nur“ eine Corona-Krise ist, lernen? Die Arbeit der Regionalbewegung für die Stärkung Regionaler Wirtschaftskreisläufe und regionaler Wertschöpfungszentren ist und bleibt aktueller denn je! 

In diesem Sinne – bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Regionalbewegung

HEINER SINDEL ZUR CORONA-KRISE: DEGLOBALISIERUNG = REGIONALISIERUNG!

Schwierige Zeiten erweitern den Wortschatz. Ein Stückchen Kunststoff für den arbeitsgeteilten Mercedes, eine äußerst preiswerte Pille für die Pharmaindustrie, Mundschutz für das Krankenhaus - Billigproduzent China kann nicht liefern, Corona bremst. Mercedes lässt die Fließbänder rückwärts laufen. Apotheker drehen die Pillen selbst und die Doktors knüpfen ein Viren abschreckendes Taschentuch vors Gesicht. Die Presse deckt Mängel im System der arbeitsteiligen Weltwirtschaft auf. Konsequent sucht die Allgemeinheit nach Lösungen. Kreativität zeichnet eine freie Gesellschaft aus und Mut zum An(ders)denken. Die höchstmögliche Stufe der Erkenntnis ist das Umdenken.

Ein von mir bisher (exakt bis zum 16. März 2020) nie gehörtes Wort zeigt, wie Erkenntnis sprachlich kurz und bündig präzisiert werden kann: DeGlobalisierung. Könnte Wort des Jahres 2020 werden.

Einzige Schwäche eines ansonsten gewaltigen Begriffes. Es gibt seit den so erfolgreichen wie einseitigen Globalisierungsjahren 1990 bis 2020 die Idee der Regionalisierung. Regionalisierung bedeutet
"wurzeln in einer globalisierten Welt". Die Globalisierung ist unumkehrbar - aber ohne starke Regionen ist die Globalisierung verletzlich bis zum Kollaps der Weltwirtschaft in Krisenzeiten.
Für die Globalsierung der Märkte wurden so ziemlich alle Sicherungsmechanismen des regionalen Wirtschaftskreislaufes aufgegeben. Wie steht es nun mit den Lebensmitteln? Wenn schon ein Produktionsstop in der Autoindustrie ... was dann, wenn Lebensmittel im Sog weltweiter Verwerfungen knapp werden?

Es gibt keinen Schlachthof für Berlin, keinen für Hamburg - von Feuchtwangen, dem Sitz der Regionalbewegung, ganz zu schweigen. Wir haben für Deutschland noch einen Handwerksfleischer oder -metzger auf rund 7000 Einwohner laut Deutschem Fleischerverband (2019). Auch die Bauern haben die Lust verloren, das Volk zu ernähren. Dankt ihnen ja keiner. Die Jäger schießen auch in Zeiten von Wildschweinpest nicht genügend Sauen. Bleiben noch die Fischer. Denen frisst der Kormoran seinen Teil weg.

Und die Veganer? Die Gemüsebauern bekommen keine Helfer - außer Schwarzarbeiter aus der Flüchtlingsproduktion eines Assad oder des verdammten Klimawandels. Wie sagte ein Flüchtlingshelfer in der Feuchtwanger Flüchtlingsunterkunft: Diese Flüchtlinge sind die Quittung für deren Verlust an regionalen Wirtschaftskreisläufen.

Wie wahr und wie hoffnungsvoll! Erkenntnis ist Wegbereiter der Zukunft. DeGlobalisierung sagen die einen - Regionalisierung der Bundesverband der Regionalbewegung. Könnte eine starke regionale Allianz werden.

SERIE: "DER REGIONALBEWEGUNGS-VORSTAND"- HEUTE: HEINER SINDEL

Heiner Sindel ist nicht nur Gastwirt, Teichwirt und Jäger aus Leidenschaft, sondern ein Visionär und der Gründer der Regionalbewegung.

Aus Sorge um den Niedergang der Ländlichen Regionen und das Bewusstsein um die unglaublichen Potenziale regionaler Wirtschaftskreisläufe gründete er vor 25 Jahren im mittelfränkischen Feuchtwangen, heute Sitz der Hauptgeschäftsstelle der Regionalbewegung, eine der ersten Regionalinitiativen bundesweit, den Verein Artenreiches Land – Lebenswerte Stadt e.V. Bis heute ist er 1. Vorsitzender des Vereins.

Als im klar wurde, dass gleichgesinnten Initiativen und Gruppierungen, die in den Folgejahren zahlreich entstanden, sowohl ein Dach als auch eine gemeinsame Stimme fehlte, initiierte er 2005 die Gründung des Bundesverbandes der Regionalbewegung, der seitdem als Interessenvertretung für zahlreiche Regionalinitiativen sowie kleine und Kleinstunternehmen bundesweit agiert.



Seitdem ist Heiner Sindel ehrenamtlicher Vorsitzender des Bundesverbandes der Regionalbewegung und liefert nach wie vor die wichtigsten An- und Vorstöße und ist mittlerweile jedem in der Regiobranche und weit darüber hinaus bekannt.
Heute ist Heiner Sindel immer noch „ungemütlich“ und vor allem unermüdlich, wenn es um die Forderung nach einer für ihn nun immer dringlich werdenden Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft geht. Klimaschutz durch Kurze Wege  - ein Leitsatz, der ihn in all seinen Tätigkeiten rund um die Regionalbewegung begleitet.

10. BUNDESTREFFEN DER REGIONALBEWEGUNG WIRD VERSCHOBEN!

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen mit dem Corona-Virus hat der Vorstand des Bundesverbandes der Regionalbewegung e. V. entschieden, das 10. Bundestreffen der Regionalbewegung, das vom 27. bis 29. Mai in Brandenburg stattfinden sollte, zu verschieben.
Die sich fast täglich verändernde Lage lässt eine professionelle und verbindliche Planung dieser Großveranstaltung leider nicht mehr zu.
Weiterhin möchte der Verband im Rahmen seiner Möglichkeiten verantwortungsvoll dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.
Sobald die weiteren Entwicklungen absehbar sind, werden wir das Bundestreffen neu terminieren. Wir hoffen bei allen Interessenten auf Verständnis.

Bleiben Sie alle gesund!


DIE REGIONALBEWEGUNG UNTERWEGS AUF DER IGW 2020

Auf der Konferenz "Ackern fürs Klima", zu der die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am 18. Januar im Rahmen der IGW in Berlin eingeladen hatte, moderierte Ilonka Sindel, Geschäftsführerin der Regionalbewegung, den Thementisch "Klimaschutz durch kurze Wege: Potenziale einer Regionalsierung in der Ernährungswirtschaft."

Regionalinitiativen im ganzen Bundesgebiet professionalisieren, wissenschaftliche Analysen durchführen, um Potenziale für „Klimaschutz durch kurze Wege“ zu beziffern sowie Wertschöpfungsketten-Manager installieren sind die Lösungsansätze für die drängenden Herausforderungen in der Landwirtschaft und in der Regionalvermarktung, die die Regionalbewegung als Ergebnis der Diskussionsrunde an Gastgeber und Bundestagsabgeordneten Markus Tressel (Bündnis 90/Die Grünen) als Sprecher für Ländliche Räume und Tourismuspolitik übergab.


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PRESSERÜCKBLICK: REGIONALISIERUNG IN DER ERNÄHRUNGSWIRTSCHAFT DRINGEND ERFORDERLICH!

Für mehr Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeit von globalen Krisen, wie wir sie durch die derzeitige Verbreitung des Corona-Virus spüren, plädiert die Regionalbewegung dringend für eine „Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft“.

Diese kann jedoch nur gelingen, wenn wir uns dem derzeitigen Strukturbruch und dem Lebensmittelhandwerker- und Höfe-Sterben entgegen stellen, indem regionale Wirtschaftskreisläufe mit dezentralen Strukturen und Lebensmittelhandwerk sowohl Teil einer zukünftigen Klima- als auch Lebensmittelpolitik werden, fordert die Regionalbewegung.


Mit weiteren bürokratischen Auflagen und Verordnungen, wie zum Beispiel der seit 1. Januar 2020 geltenden Bonausgabepflicht oder halbherzigen Verhandlungen der Politik über Dumpingpreise im Lebensmittelhandel wird eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft jedoch nicht gelingen, sondern ad absurdum geführt. 

Zu diesen Themen hat die Regionalbewegung Stellung bezogen:

REGIONALBEWEGUNG UND SOLAWI-NETZWERK STELLEN FORDERUNGSKATALOG AUF!

Die immer stärkere Konzentration wirtschaftlicher Aktivitäten auf immer weniger Akteure führt zu einer ungesunden Marktmacht mit vielfältigen negativen Auswirkungen. Der Vernetzungsworkshop "Solidarische Landwirtschaft, Regionalbewegung und regionale Entwicklung" wurde als Kooperationsveranstaltung der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) mit dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V. und dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. durchgeführt.

Was zu tun ist, um bäuerliche Betriebe, regionale Versorgungsstrukturen und eine nachhaltige Landbewirtschaftung zu sichern, stellten das SOLAWI Netzwerk und der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. in ihrem 6-Punkte-Papier zur Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft vor.
 
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REGIONALBEWEGUNG ENTWICKELT REGIO-LOGISTIK-RECHNER

Ein wirtschaftlich tragfähiges Logistiksystem ist für Vermarkter regionaler Produkte oft eine große Herausforderung und ausschlaggebend für ihren langfristigen Erfolg. Oft sind den Vermarktern die tatsächlichen Kosten, die durch die Logistik entstehen, nicht bekannt oder zu wenig transparent.

Der Bundesverband hat nun in Kooperation mit der DirektFrischer Biologistik OWL und LaLog sowie der technischen Unterstützung durch Acontus ein wichtiges Instrument, den Logistikkostenrechner, entwickelt. Dabei handelt es sich um ein niedrigschwelliges Tool, das erste Logistikkostenstrukturen sichtbar macht, gleichzeitig wird damit ein anonymes Benchmark unter Regional- und Direktvermarktern innerhalb einer Branche angestrebt.
In manchen Fällen können Betriebe durch eine Optimierung der Logistik bis zu 30 % einsparen.
 


Ein erster Pilot wird Ende März als Web-Cloud-Lösung fertiggestellt werden. Dafür werden eine begrenzte Anzahl motivierter Betriebe gesucht, die ihre Daten eintragen wollen.

Betriebe, die gerne als Pilotbetrieb ihre Kosten mit diesem Tool in Erfahrung bringen möchten, können sich an die Projektleiterin Claudia Schreiber unter schreiber@regionalbewegung.de wenden.
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NETZWERK REGIOLOGIN: MACHBARKEITSSTUDIE DATENPLATTFORMEN FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) als neutrale Stelle mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie zu möglichen staatlichen, digitalen Datenplattformen für die Landwirtschaft beauftragt.

In diesem Rahmen wird eine fundierte Bedarfsanalyse mittels einer großen Anzahl von Interviews (>100) mit unterschiedlichsten Interessensgruppen durchgeführt, um ergänzend zu wissenschaftlicher Recherche den konkreten Bedarf in der Landwirtschaft zu ermitteln.
Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. ist mit seinem Netzwerk RegioLogin in die Studie eingebunden.
Der Regionalbewegung ist es sehr wichtig, die Arbeit seiner Mitglieder und ihre Datenbank-Lösungen als wichtige Instanz in der digitalen Regionalvermarktung in Deutschland zu positionieren.
 
 


Daher lud die Regionalbewegung im Februar zu einem Online-Meeting mit dem Fraunhofer-Institut ein, um den Teilnehmern zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu ermöglichen, bereits jetzt eigene Akzente zu setzen, die in einer fortgeschrittenen Projektphase zum Tragen kommen können.

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REGIONALBEWEGUNG AUF DER KONFERENZ DER ERNÄHRUNGSRÄTE

„Ernährungsräte und Regionalbewegung: gemeinsame Perspektiven und Strategien für mehr regionale Ernährung“ war der Titel eines von der Regionalbewegung organisierten Workshops auf der Konferenz der Ernährungsräte am 29. Februar in Bonn. Ernährungsräte und Regionalbewegung sind sich einig, woran die Regionalbewegung derzeit bereits vehement arbeitet.

Wir brauchen dringend konkrete Handlungsempfehlungen zur Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft sowie die Etablierung regionaler Wertschöpfungszentren in den ländlichen Regionen. Daraus  abgeleitete gemeinsame Handlungsempfehlungen – ähnlich dem 6 Punkte Papier mit dem Solawi-Netzwerk  – werden derzeit erarbeitet.

Weiterhin sprachen sich alle dafür aus, den Aktionstag der Regionalbewegung, den Tag der Regionen, auch als Aktionstag für die Ernährungsräte zu etablieren.


Denn per definitionem beginnen Ernährungsräte ihre Arbeit mit einer Bestandsaufnahme des lokalen und regionalen Ernährungssystems und dessen Akteure. Akteure, die der Tag der Regionen seit vielen Jahren vernetzt und Ihnen eine Plattform bietet.
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TAG DER REGIONEN 2020 VOM 25. SEPTEMBER BIS 11. OKTOBER

Angelehnt an den Arbeitsschwerpunkt 2020 des Bundesverbandes der Regionalbewegung „Klimaschutz durch kurze Wege“ steht der diesjährige Tag der Regionen unter dem Motto „verwurzelt – weltoffen – klimabewusst“. Mit dem Motto möchte der Tag der Regionen auf den „Dreiklang“ aufmerksam machen:

Wurzeln sind in einer globalisierten Welt, deren Verletzlichkeit wir mit der Corona-Krise derzeit schmerzlich erfahren, für alle Bereiche unerlässlich. Für die nachkommenden Generationen sind wir verpflichtet all unsere Aktivitäten klimabewusst durchzuführen.

Damit spiegelt der Aktionstag Tag der Regionen die Forderung der Regionalbewegung hin zu einer Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft wider: mit und durch kurze Wege. Regionalität ist das Stichwort der Zeit. Wie wichtig unsere regionalen Nahversorger und Strukturen sind, wird uns gerade aufgezeigt.



Der Tag der Regionen ist auch in diesem besonderen Jahr, im Aktionszeitraum vom 25. September bis zum 11. Oktober, eine tolle Gelegenheit, um die Stärken der Region und die Nahversorger vor Ort kennen zu lernen. Rund um den Erntedanksonntag, den 4. Oktober, feiern Akteure bundesweit wieder die Stärken unserer Regionen.

Sobald die Aktionsanmeldung möglich sein wird – voraussichtlich Anfang Mai – informieren wir in unserem Tag der Regionen-Newsletter darüber. Die Anmeldung zum Newsletter ist hier möglich.

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HERZLICH WILLKOMMEN IM TEAM

Simona Kosturkova kommt aus Hamm in Nordrhein-Westfalen und absolvierte zunächst eine Ausbildung als Werbetechnikerin.  Nach einigen Erfahrungen im Beruf wuchs der Wunsch eine neue Richtung einzuschlagen. Nachdem sie ihr Abitur nachholte, studiert sie nun im 5. Semester „Oecotrophologie“ an der Fachhochschule Münster.

„Mir liegen die Menschen als Teil der Natur am Herzen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir mehr gesunde, nachhaltige Nahrung konsumieren können, wobei wir die Natur unterstützen und nicht im Wege stehen. Überdies ist es mir ein wichtiges Anliegen die Bedeutung einer nachhaltigen Ernährungsweise ins Bewusstsein der Menschen zu bringen.“

Simona Kosturkova unterstützt den Landesverband Regionalbewegung NRW e.V. noch bis Mai 2020 vor allem bei Rechercheaufgaben und in der Social Media-Arbeit zum Landesdialog.





REGIONALBEWGUNG NRW BESUCHT NATURVERBUND SCHLACHTHOF

Mitglieder der Regionalbewegung NRW haben im Anschluss an die Mitgliederversammlung im Januar eine eindrucksvolle Exkursion zum Naturverbund-Schlachthof der Familie Thönes in Wachtendonk gemacht. Der Schlachthof besteht seit 1988 und gilt als Anlaufstelle für Landwirte, die eine individuelle Betreuung und sorgfältige handwerkliche Arbeit schätzen.

Die Tiere werden maximal 1-3 Stunden transportiert und haben eine artgemäße Eingewöhnungszeit im Wartestall bevor sie geschlachtet werden. Der Schlachthof verarbeitet Fleisch von Tieren, die in den Ställen der Landwirte nach strengen Kriterien artgerecht und umweltbewusst aufgewachsen sind.

170 Landwirte, davon 130 Bio-Landwirte sind dem Verbund am Niederrhein angeschlossen. Ein sehr gutes Beispiel, wie die Regionalbewegung findet!





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KULINARISCHE LANDKARTE "UNSERE ORIGINALE"

Unter dem Motto „Unsere Originale“ fand 2019 zum zweiten Mal der Spezialitätenwettbewerb der Regionalkampagne Original Regional aus der Metropolregion Nürnberg statt. Bewerben konnten sich Erzeuger*innen die Produkte im Lebensmittelbereich herstellen, die für die Metropolregion Nürnberg typisch sind und die Einhaltung der Leitlinien der Regionalkampagne Original Regional gewährleisten.

169 regionaltypische Erzeugnisse, Gerichte und andere Feinschmeckereien mit Tradition und Lokalkolorit aus Franken und der Oberpfalz wurden von der Jury als „Unsere Originale“ ausgezeichnet.

Als gelungenes Marketinginstrument wurde mit den prämierten „Originalen“ nicht nur eine Printkarte „Unsere Originale“, sondern auch eine Smart Map entwickelt, die Einblick in die fränkische und oberpfälzische Spezialitätenlandschaft gibt.

Auch digital können Verbraucher die in der Karte aufgeführten kulinarischen Originale in der RegioApp, die kostenlose App der Regionalbewegung zur Suche nach regionalen Lebensmitteln und Gastronomieangeboten.


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POMMERNARCHE: REGIONAL-SCHLACHTUNGS-INITIATIVE GEGRÜNDET

Regionale Wirtschaftskreisläufe sind nur dann funktionsfähig, wenn die Strukturen dafür vorhanden sind. Die Regionalbewegung freut sich daher besonders über tolle Beispiele aus ihren Mitgliederreihen, wie zum Beispiel der erste Hofschlachtungsbetrieb, der nun auf Initiative des Regionalbewegungs-Mitglieds pommernArche regionalen Züchtern die Möglichkeit tiergerechter, biologischer und EU-zertifizierter Schlachtung in Vorpommern gibt.

Die im August 2019 durch den pommernArche-Verein initiierte pommernArche Regional-Schlachtungs-Initiative zur Realisierung tiergerechter Schlachtung in Vorpommern bringt Höfe und Projekte aus beiden Landkreisen Vorpommerns, von Rügen bis zur Oder zusammen, die den Bedarf einer hofnahen Schlachtung auf den Punkt bringen und sich als Netzwerk gegenseitig unterstützen.



Auslöser der Initiative war die Schließung des Schlachthofes von Teterow im Sommer 2019 für Schweine und die Notwendigkeit zu handeln. Mehrere teilnehmende Betriebe haben Hofschlachtung im Fokus.
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HERZLICH WILLKOMMEN!


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder im Bundesverband der Regionalbewegung e.V.:

  • Vor Ort handeln
  • Beratungsdienst Endverkauf Südbaden e. V.
  • Deutsche Marktgilde

Insgesamt gehören der Regionalbewegung rund 300 Mitgliedsorganisationen in Deutschland an!

Darunter beispielsweise Gruppen aus Natur- und Umweltschutz, Kirchengemeinden, Land- und Forstwirtschaft, Jugendarbeit, Tourismus, Bildung, Verbraucherschutz, Gastronomie, klein- und mittelständischem Handwerk und dem Lebensmittelhandel.
Allesamt Initiativen, die eine Region bunt und lebendig machen!

Klicken Sie doch mal rein zu unseren Mitgliedern.

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MITGLIED WERDEN IM BUNDESVERBAND DER REGIONALBEWEGUNG

In Krisenzeiten wird uns bewusster denn je, wie wichtig eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft, wofür sich die Regionalbewegung seit 15 Jahren engagiert, ist. Diese Botschaft muss nun dringend auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen ankommen. Dabei braucht die Regionalbewegung Ihre Hilfe! Helfen Sie uns, das Netzwerk Regionalität noch stärker zu machen, werden Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung und profitieren Sie von vielen Vorteilen. Wissenswertes über die Regionalbewegung und eine Mitgliedschaft finden Sie auch in unserer Imagebroschüre. Gerne versorgen wir Sie auch auf dem Postweg mit Printexemplaren! Bitte teilen Sie uns dazu per E-Mail die gewünschte Anzahl und Ihre Adresse mit.

Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung e.V. werden und die Entwicklung einer bundesweit gehörten aktiven Regionalbewegung fördern!

Und so einfach geht’s: Onlineformular ausfüllen und absenden.

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UNSERE REGIONALINITIATIVEN - HEUTE: EIN KORB VOLL GLÜCK

Vom RegioTester zum Regionalbewegungsmitglied, diese schöne Entwicklung durften wir bei unserem noch jungen Mitglied, dem „Korb voll Glück“ aus der Oberlausitz in Sachsen begleiten.
Als Herzensprojekt wird der Korb voll Glück von Anja Nixdorf-Munkwitz mit Leben gefüllt. Unter dem Motto „regional, saisonal, nachhaltig, fair genießen“ betreibt sie eine Internetplattform, um Produzenten, Direktvermarkter und Verbraucher regionaler Produkte aus der Oberlausitz zu vernetzen. Bauern, Gärtner, Schäfer, Landwirte – ob traditioneller Familienbetrieb oder innovativer Bio-Macher, auf der website „Ein Korb voll Glück“ sind sie alle vertreten, man muss sich nur die Zeit nehmen, sie kennen zu lernen, findet die Betreiberin.

Aus ihrer Passion fürs Kochen und der Verbundenheit zu ihrer Heimat heraus entstand die Idee, einen Blog für regionales, saisonales, ökologisches und faires Genießen in der Oberlausitz ins Leben zu rufen. Im Deutschen haben wir das so sprechende Wort „LebensMittel“ – unsere Nahrung ist kein beliebiger Treibstoff für einen Motor, sondern eine köstliche Bereicherung unseres Lebens.


"Die Menschen, die diese Lebensmittel herstellen, sollten wir kennen und ihre Arbeit schätzen“ findet Anja Nixdorf-Munkwitz. Im Herbst 2019 war Anja Nixdorf-Munkwitz als RegioTesterin unterwegs und hat getestet, wie alltagstauglich der regionale Einkauf in ihrer Heimat, der Oberlausitz, ist.
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DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ZUKUNFTSORIENTIERTE LAND- UND ERNÄHRUNGSWIRTSCHAFT GEGRÜNDET

Ende letzten Jahres wurde die Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Land- und Ernährungswirtschaft (German AgriFood Society) gegründet.

Ziel ist eine regenerative Lebensmittelwertschöpfung vom Acker zum Teller bis 2030. Die Gesellschaft möchte sich für eine regenerative Landwirtschaft, eine nachhaltige Lebensmittelversorgung und den Erhalt unserer natürlichen Lebensbedingungen einsetzen. Die Gesellschaft fördert die Vernetzung exzellenter Wissenschaft und Forschung entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette mit Unternehmern und stößt Forschungsprojekte an und möchte Wissenslücken schließen.

Auch die Regionalbewegung war als Gründungsmitglied dabei, begrüßt die Gründung und wird im Netzwerk aktiv mitarbeiten.



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REGIOKARTE: WO KOMMT DEIN ESSEN HER...?

WO KOMMT DEIN ESSEN HER... ist ein von der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung gefördertes Projekt des Verbandes der Deutschen Schul- und Kitacaterer e.V. (VDSKC) und verfolgt das Ziel den Anteil regionaler Bio-Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung zu erhöhen und in der Schule zum Thema zu machen. Auf einer digitalen Karte wird für jede teilnehmende Schule in Berlin auf einer Karte visuell dargestellt, von welchen regionalen Lebensmittel-Erzeugern ihr Caterer seine Lebensmittel bezieht. Eine tolle Sache, um die Wertschätzung regionaler Lebensmittel schon bei den Kleinsten zu steigern, findet die Regionalbewegung.


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WETTBEWERB: PLATTFORM ERNÄHRUNGSWANDEL STELLT ERNÄHRUNGSHELD*INNEN VOR

Unsere derzeitige Kultur und Praxis zu transformieren und die nachhaltige Ernährung zur neuen Normalität zu erheben, erfordert Ausdauer, Willenskraft und Mut.

Die Plattform Ernährungswandel, die auf Initiative des NAHhaft e.V. entstand, möchte über die Ernährungsheld*innen berichten, die schon heute zur kulturellen Transformation des Ernährungssystems beitragen und ihre Leser*innen durch einfache, alltagstaugliche Handlungsmöglichkeiten dabei unterstützen, selbst an diesem Wandel mitzuwirken.




Auch die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe kann zur Transformation hin zu einer nachhaltigen Ernährung maßgeblich beitragen, betont die Regionalbewegung.
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NÜTZLICHE NACHSCHLAGEWERKE

Der Bundesverband der Regionalbewegung hat im Laufe seiner Arbeit mehrere Werke rund um die Themen Regionalvermarktung, Biodiversität und kommunales Engagement für eine starke Region geschaffen.

Allen voran steht das "Handbuch der Regionalvermarktung", das den Regionalinitiativen Strategien und Konzepte zur Vermarktung regionaler Lebensmittel an die Hand gibt. Darauf aufbauend ist der Leitfaden "Traumpaar Biodiversität und Regionalver-marktung" entstanden. Dieser versteht sich als praktische Anleitung für Regionalvermarktungs-initiativen, die Biodiversität in ihrer Zielsetzung verankern möchten.
Die Broschüre "Bundespreis REGIOkommune" stellt Projekte vor, in denen gezeigt wird, wie sich Kommunen erfolgreich im Bereich Regionalität engagieren können.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Tag der Regionen ist die Broschüre „RegioPioniere – Über Regionen lässt sich die Welt bewegen!“ erschienen. Sie zeigt die Erfolgsgeschichten neun langjähriger Akteure aus verschiedenen Bundesländern.

Leseproben, Downloadlinks und Bestellformulare zu den Publikationen finden Sie hier.




LESETIPP: STUDIE - REGIONALE ERNÄHRUNGSSYSTEME UND NACHHALTIGE LANDNUTZUNG IM STADT-LAND-NEXUS

Die Studie des Umweltbundesamtes befasst sich damit, dass Regionale Ernährungspolitiken als Katalysator für eine integrierte Entwicklung von Stadt und Land wirken können.

Städte, die eine regionale Ernährungspolitik entwickeln wollen, können Erfahrungen anderer Städte aus aller Welt, die schon länger eine nachhaltige Ernährungspolitik in Kooperation zwischen Stadt und Umland praktizieren, nutzen.

Der Bericht bereitet Erkenntnisse internationaler Analysen zu Erfolgsfaktoren und Instrumenten zum Aufbau regionaler Ernährungsstrategien für die deutschsprachige Debatte auf. Regionale Ernährungspolitik in Deutschland erfordert neue Strukturen, sie wird dann gelingen, wenn Verwaltungen fach- und sektorenübergreifend zusammenarbeiten, Kooperation zwischen Stadt und Umland stattfindet und in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit allen betroffenen Akteuren ausgestaltet wird.

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TAG DER REGIONEN 2020: 25. SEPTEMBER BIS 11. OKTOBER

Einmal im Jahr dreht sich rund um das Erntedankfest alles um die Stärken unserer Regionen. In einem mehrwöchigen Aktionszeitraum macht der Tag der Regionen in Hunderten von Projekten, Veranstaltungen, Festen, Ausflügen, Märkten und anderen Events sichtbar, wer hier in Deutschland alles einen Beitrag dazu leistet, regionale Wirtschaftskreisläufe zu erhalten.

Der Tag der Regionen 2020 mit seinem Aktionszeitraum vom 25. September bis 11. Oktober steht unter dem Motto „verwurzelt – weltoffen – klimabewusst“.
Datum: 25. September bis 11. Oktober
Kerntag: 4. Oktober
Ort: bundesweit


Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.tag-der-regionen.de

IM REGIOPORTAL BUNDESWEIT MIT REGIONALINITIATIVEN VERNETZT

Als Projekt der Regionalbewegung möchte die Datenbank RegioPortal  die vielfältige Regionalinitiativen-Landschaft in Deutschland sichtbar machen. Im Rahmen des RegioPortals können Regionalinitiativen mögliche Kooperationspartner finden, Verbraucher sich über Regionalmarken in ihrer Umgebung und Landwirte sich über mögliche Vermarktungswege ihrer Produkte informieren.

Gegenüber Politik und Wirtschaft kann anhand der erhobenen Daten die Wichtigkeit des ländlichen Raumes als Wirtschafts- und Lebensraum verdeutlicht und so den regionalen Akteuren eine gemeinsame, starke Stimme gegeben werden.


Und da jedes Netzwerk von der Vielzahl seiner Mitglieder lebt, freuen wir uns, wenn auch Sie das RegioPortal als geeignete Plattform nutzen, um sich und ihre Regionalinitiative zu präsentieren, Teil des starken Netzwerkes in Deutschland zu werden und in einen fruchtbaren Austausch mit anderen Initiativen zu treten. Zum RegioPortal geht es hier.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Ilonka Sindel
Hindenburgstraße 11
91555 Feuchtwangen
Deutschland


sindel@regionalbewegung.de