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 Ausgabe 25 /
Juni 2020
 

THINK GLOBAL BUT FEEL LOCAL...

…ist die Devise der vergangenen Wochen und Monate während der Corona-Pandemie. Die Aufmerksamkeit, die Regionalität erlebt  und die Solidarität, die regionale Erzeuger durch die Verbraucher während der Corona-Krise erfahren haben, tut gut und ist richtig und wichtig zugleich. Regionale Wirtschaftskreisläufe sind Wurzeln in einer globalisierten Welt.
Wurzeln, die Halt geben, Wurzeln, die wir stärken müssen. 

In diesem Sinne – viel Spaß beim Lesen der neuen RegioPost!

Ihr Team der Regionalbewegung

SERIE: "DER REGIONALBEWEGUNGS-VORSTAND"- HEUTE: HEINZ FREY

Seit seiner Kindheit engagiert sich der ehemalige Gymnasiallehrer und heutige Sozialunternehmer Heinz Frey ehrenamtlich für seine Heimatregion und entwickelte dort nach der Schließung der letzten Geschäfte innovative Lösungen zur Sicher- und Wiederherstellung der Nahversorgung vor Ort.

Die gesellschaftliche Entwicklung erzeugt immer mehr unterversorgte Wohnstandorte in Stadtrandgebieten und Dörfern. Gewerbe und Dienstleister schließen, Infrastruktur verliert ihren Wert, Menschen verlassen die Orte. Mit neuen Strukturen, einzigartiger Bündelung und der aktiven Einbindung der Bürgern entstand 2004 das erste DORV-Zentrum in Jülich-Barmen.

Erfolgreich gestartet und begleitet von ständigen Fragen nach Übertragbarkeit gelang Heinz Frey eine bundesweite Verbreitung und Weiterentwicklung des Systems, womit mittlerweile rund 40 Nahversorgungszentren nach dem DORV- Prinzip entstanden sind.

Geleitet von dem Grundsatz regional zu produzieren, zu veredeln und zu vermarkten war es Heinz Frey immer wichtig, in den DORV-Zentren das regionale Prinzip durch die Einbindung von vielen lokalen Anbietern zu verfolgen. Damit werden die Lebensmittelhandwerker und Landwirte aus der Region  gestärkt.


Heinz Frey ist mit seinem großen Know-How im Bereich Nahversorgungsstrukturen bereits viele Jahre enger Begleiter der Regionalbewegung und seit 2011 auch im Vorstand tätig. In der laufenden Amtszeit übernimmt er im Vorstand das Amt des Schatzmeisters.
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REGIONALE STRUKTUREN MÜSSEN AUSGEBAUT WERDEN!

Seit Beginn der Corona-Pandemie boomt die Nachfrage nach regionalen Produkten. Doch wie alltagstauglich ist der regionale Einkauf für den Verbraucher wirklich?

Was das Projekt RegioTester des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. mit bundesweit 15 Testhaushalten für 2 Wochen getestet hat, hat das Verbrauchermagazin mehrWert des Bayerischen Fernsehen jetzt beleuchtet und eine Regiotester-Familie beim täglichen Einkauf begleitet.

Erste Ergebnisse zeigen, dass auch regional affine Verbraucher beim alltäglichen Einkauf an ihre Grenzen stoßen. Häufig liegt dies an dem zu geringen regionalen Angebot in der jeweiligen Region. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Verfügbarkeit glaubwürdig regionaler Produkte erhöht werden muss, um der Nachfrage gerecht zu werden. Dafür braucht es bessere Strukturen zur Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte sowie gleichzeitig gute und faire Rahmenbedingungen für die regionalen und handwerklichen Lebensmittelerzeuger.


Dafür setzt sich die Regionalbewegung ein. Die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet und erscheinen in der nächsten RegioPost.
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DER TAG DER REGIONEN FINDET STATT - AUSSERGEWÖHNLICH, ANDERS, BESONDERS!

Regionale Wirtschaftskreisläufe zu unterstützen ist das Kernziel des Tag der Regionen, dem größten und langjährigen Projekt des Bundesverbandes der Regionalbewegung.

Die Corona-Krise führt uns vor Augen, wie wichtig regionale Strukturen und Kreisläufe sind und genau deswegen möchte der Tag der Regionen auch in diesem außergewöhnlichen Corona-Jahr zusammen mit allen Akteuren zeigen, wie vielfältig und kreativ Regionen sind.

Der Tag der Regionen 2020 findet unter dem Motto „Klimaschutz durch kurze Wege“ statt! Er wird sicherlich anders, aber sicherlich auch ganz besonders. Da nicht alle Veranstaltungen wie gewohnt durchführbar sind, hat das Tag der Regionen-Team viele Tipps, Ideen und Anregungen für corona-konforme Veranstaltungsformate zusammengetragen.

Akteure können zahlreiche Anregungen für alternative Veranstaltungsformate auf der TdR -website einsehen.



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NEUE PROJEKTKOOPERATION IM BEREICH REGIOLOGISTIK

Passfähige logistische Lösungen für den ländlichen Raum bilden eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg wirtschaftlicher Aktivitäten in der Regionalvermarktung.

Im Projekt „Intelligente Mikrologistik – Beitrag der Digitalisierung zu effizienten logistischen Angeboten in ländlichen Räumen“ kooperiert der Bundesverband der Regionalbewegung nun mit dem Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin.

Ziel des Projektes, das vom 1.4.2020 – 31.1.2023 durch die Fördermaßnahme „Ländliche Räume in Zeiten der Digitalisierung“ (BULE Forschung) gefördert wird, ist es, durch die Systematisierung verschiedener mikrologistischer Lösungen und ihrer digitalen Elemente, Entscheidungsträgern auf verschiedenen Ebenen eine Wissensbasis für entsprechende förderliche Maßnahmen zu liefern.


Um einen Überblick über die bundesweit vorhandenen, bekannten und entstehenden Mikrologistiklösungen zu erhalten, freut sich die Regionalbewegung über Ihre Rückmeldungen.
Diese können formlos und unkompliziert per Email an folgende Adresse gerichtet werden: logistik@regionalbewegung.de
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KOMMUNEN AUFGEPASST: DIE REGIOAPP FÜR MEHR REGIONALE WERTSCHÖPFUNG!

Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. bietet Kommunen mit der RegioApp ein schnelles, wirksames und sofort einsetzbares Instrument an, um die regionalen Produzenten, Verkaufsstellen und Gastronomen vor Ort sichtbar werden zu lassen.
Die RegioApp der Regionalbewegung listet bundesweit Hersteller und Verkaufsstellen regionaler Produkte auf. Verbraucher können mit der RegioApp schnell, kostenlos und unkompliziert nach regionalen Angeboten in ihrer Umgebung suchen. 

Regionale Wirtschaftskreisläufe und dezentrale Strukturen bieten Kommunen, deren Pflichtaufgabe die Daseinsvorsorge in den Regionen ist, in Krisensituationen Versorgungssicherheit.

Sie lassen sie resilienter und weniger einseitig abhängig von globalen Warenbeziehungen werden. Durch lokale und regionale Wertschöpfung werden vor allem auch Kleinst-, kleine und mittlere Wirtschaftsbetriebe vor Ort gestärkt.
 


Anfragen zur RegioApp können Sie gerne an regioapp@regionalbewegung.de richten.

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SORGE UM KRISENSICHERE ERNÄHRUNG SCHWEISST ZUSAMMEN!

Auf unsere Pressemitteilung "Höchste Zeit für eine Regionalsisierung in der Ernährungswirtschaft" haben wir sehr viele positive Reaktionen erhalten.
Die Regionalbewegung plädiert darin gemeinsam mit den Akteuren der Ernährungswende und der bäuerlichen Landwirtschaft für konkrete Maßnahmen hin zu einer Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft.
Damit soll einer einseitigen Abhängigkeite vom globalen Markt vorgebeut werden und regionale Wirtschaftskreisläufe zukunftsfähig gemacht werden.

Die ausführliche Pressemitteilung von Ende April können Sie hier nochmal nachlesen.

HERZLICH WILLKOMMEN IM TEAM

Johanna Leister absolviert nach ihrem Bachelor in „Oecotrophologie“ derzeit an der Universität Kassel und an der Hochschule Fulda ihren Master in „International Food Business and Consumer Studies“.

„Schon während meines Bachelorstudiums in Münster wurde mir bewusst, dass Nachhaltigkeit vor allem in unserem Ernährungssystem eine unglaublich große Rolle spielt. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines jeden Lebensmittels gibt es zahlreiche Wege, nachhaltiger zu handeln. Das fängt bei Methoden in der Landwirtschaft an und zieht sich über die Verarbeitung und den Transport bis hin zum Verzehr (bzw. die Entsorgung) durch den Endkonsumenten. Mit meinem persönlichen Konsumverhalten kann ich bereits ein kleines Zeichen setzen, um nachhaltigere Wirtschaftsweisen zu fördern.“

Darüber hinaus ist es Johanna Leister wichtig, sich auch im Zuge ihrer Masterarbeit und in ihrer späteren beruflichen Laufbahn für nachhaltige Ernährungssysteme einzusetzen. Das Praktikum bei der Regionalbewegung betrachtet sie als perfekten Einstieg in die Welt der regionalen Wertschöpfung.



Johanna Leister unterstützt die Regionalbewegung noch bis Ende August vor allem bei den Planungen zum Tag der Regionen.



REGIONALBEWGUNG FORDERT  "NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT UND ERNÄHRUNG"

Anlässlich des Tages der Artenvielfalt beteiligte sich der Landesverband Regionalbewegung NRW an der Stellungnahme eines breiten Bündnisses von Akteuren aus dem Bereich nachhaltige Landwirtschaft, Ökologie und Ernährung zur Vorlage des Wirtschafts- und Strukturprogramms für das Rheinische Revier mit Fokus auf die sog. Revierknoten Agrobusiness und Ressourcen.

Das bislang vorliegende Papier fördere demnach nach Ansicht der Unterzeichner im Grunde die nachhaltige Landwirtschaft zu wenig. Daher fordern sie in der Stellungnahme einen eigenen Revierknoten „Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung“. Für die Regionalbewegung war es wichtig, in dem Papier auch einen Fokus auf die Möglichkeit zu mehr Resilienz in der Region durch eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft zu verankern.


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LANDESVORSITZENDE IM GRÜNEN EUROPA WEBINAR

Im GrünenEuropaWebinar "Support your local - was bleibt übrig nach Corona?" hat die Vorsitzende des Landesverbandes Regionalbewegung Niedersachsen Lunja Ernst gemeinsam mit Viola von Cramon (Europaabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen), Heike Hoppe (Pressereferentin Fairbio-Genossenschaft) und Dr. habil. Weert Canzler (Leiter der Forschungsgruppe „Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung“, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) über die Rahmenbedingungen diskutiert, die es braucht, um der Nachfrage nach regionalen Produkten auch in Zukunft gerecht zu werden.

Lunja Ernst vertrat dabei die Position der Regionalbewegung, dass es dafür dringend die Auflage eines Bundesprogramms Regionale Wertschöpfung bräuchte. Das Webinar ist in voller Länge online abrufbar.


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EINE MILLION EURO FÜR DIE STÄRKUNG REGIONALER LEBENSMITTEL

Unternehmen, die in die Verarbeitung und Vermarktung regionaler Lebensmittel investieren möchten, können ab sofort wieder staatliche Fördermittel beantragen. Laut Auskunft des bayerischen Landwirtschaftsministeriums stehen für solche Projekte in diesem Jahr rund eine Million Euro zur Verfügung.

Das VuV-Programm fördert mit den Programmteilen VuVregio und VuVöko Maßnahmen/Vorhaben kleiner regionaler Betriebe in den der landwirtschaftlichen Erzeugung nachgelagerten Bereichen, die der Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung regionaler und regionaler ökologischer Erzeugnisse sowie regionaler Kreisläufe dienen.

Die Anträge müssen bis 14. Oktober bei der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Marktredwitz eingehen.


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KREATIVE LÖSUNGEN ZUR HÖHEREN VERFÜGBARKEIT VON REGIONALEN PRODUKTEN

Das dreijährige Projekt „Baltic Sea Food“ hat zum Ziel, mehr regionale Produkte in den Restaurants, Cafés, Unterkünften und Läden der ländlichen Ostseeraumregionen zu positionieren. Wichtiger Teil des Projekts ist dabei auch der intereuropäische Ideen-Transfer. Aufmerksamkeit erlangte nun das Projekt einer schwedischen Regionalvermarktungsinitiative, das Restaurants in größeren Städten als Abholstationen nutzt, um Endverbrauchern Boxen mit regionalen Produkten zum Kochen nach den Rezepten der Restaurantchefs zur Verfügung zu stellen. Eine kreative Idee, die den unter den corona-bedingten Auflagen leidenden Gastronomiebetrieben eine alternative Einkommens-quelle zum ToGo Angebot ermöglicht.

Auch die Regionalvermarktungsinitiative Meck Schweizer hat sich für die Corona-Zeit etwas einfallen lassen und mit ihren "Fretbüdeln" den Verbrauchern kurzerhand regionale Boxen mit Köstlichkeiten aus der Mecklenburgischen Schweiz gepackt und nach Hause geliefert.


Beide Initiativen erhöhen die Zugänglichkeit von regionalen Produkten für den Verbraucher und machen regionale Produkte damit verfügbarer.

Zwei tolle Ideen mit Nachahmungscharakter, findet die Regionalbewegung.
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HERZLICH WILLKOMMEN!


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder im Bundesverband der Regionalbewegung e.V.:

  • LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern e. V
  • Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita
  • Vereinigung der Bürger- und Dorfläden
Insgesamt gehören der Regionalbewegung rund 300 Mitgliedsorganisationen in Deutschland an!

Darunter beispielsweise Gruppen aus Natur- und Umweltschutz, Kirchengemeinden, Land- und Forstwirtschaft, Jugendarbeit, Tourismus, Bildung, Verbraucherschutz, Gastronomie, klein- und mittelständischem Handwerk und dem Lebensmittelhandel.
Allesamt Initiativen, die eine Region bunt und lebendig machen!

Klicken Sie doch mal rein zu unseren Mitgliedern.

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MITGLIED WERDEN IM BUNDESVERBAND DER REGIONALBEWEGUNG

Als Kompetenznetzwerk für Regionaltiät engagiert sich der Bundesverband der Regionalbewegung als Dachverband für die Akteure regionalen Wirtschaftens mit dem Ziel, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und gute Rahmenbedingungen für regionale Kleinst, kleine und mittelständische Lebensmittelhandwerksbetriebe zu schaffen.

In Krisenzeiten wird uns bewusster denn je, wie wichtig eine resiliente Ernährungswirtschaft ist. Diese Botschaft muss dringend auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen ankommen. Dabei braucht die Regionalbewegung Ihre Hilfe! Helfen Sie uns, das Netzwerk Regionalität noch stärker zu machen, werden Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung und profitieren Sie von vielen Vorteilen.

Wissenswertes über die Regionalbewegung und eine Mitgliedschaft finden Sie auch in unserer Imagebroschüre. Gerne versorgen wir Sie auch auf dem Postweg mit Printexemplaren! Bitte teilen Sie uns dazu per E-Mail die gewünschte Anzahl und Ihre Adresse mit.

Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung e.V. werden und die Entwicklung einer bundesweit gehörten aktiven Regionalbewegung fördern!

Und so einfach geht’s: Onlineformular ausfüllen und absenden.

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UNSERE REGIONALINITIATIVEN - HEUTE: "VONHIER - FENEBERG"

Seit vielen Jahren ist die Feneberg Lebensmittel GmbH Mitglied des Bundesverbandes der Regionalbewegung . Die Marke VonHier vereint seit über 20 Jahren frische, regional erzeugte Lebensmittel mit höchster Verbands-Bio-Qualität.

Dem Motto „VonHier – Original Regional“ folgend, hat Feneberg ein eigenes Bio-Siegel kreiert, das den vollen Qualitätsumfang der VonHier-Produkte beschreibt. Mit diesem Zeichen garantiert Hannes Feneberg den Feneberg-Kunden, dass sie mit VonHier Lebensmittel aus der Feneberg-Region genießen, die nach höchsten und kontrollierten Bio-Qualitätsrichtlinien hergestellt werden.

Doch VonHier ist mehr als regional und bio. VonHier ist partnerschaftlich und fair, kontrolliert und transparent, saisonal und natürlich gut. All diese Werte fasst Feneberg in den 8 VonHier-Garantien zusammen. Schon deshalb lohnt es sich, einen Blick auf  das neue Siegel und was dahinter steckt zu werfen, ist sich die Regionalbewegung sicher. „Regional“ ist bei VonHier übrigens klar definiert: Alle VonHier-Produkte stammen aus einem Umkreis von 100 Kilometern rund um Kempten im Allgäu, durchschnittlich legt jedes VonHier Produkt sogar nur 44 Kilometer vom Erzeuger bis zum Verbraucher zurück.


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MARKTSCHWÄRMER MACHEN REGIONALE PRODUKTE VERFÜGBAR!

Die steigende Nachfrage deckt sich häufig nicht mit der zu geringen Verfügbarkeit von regionalen Produkten.

Die derzeit 69 Marktschwärmereien in Deutschland schaffen Abhilfe, indem sie den regionalen Lebensmittelerzeugern einen zusätzlichen direkten Vertriebsweg bieten, der sich mit bisherigen Absatzwegen kombinieren lässt und eine unmittelbare transparente Verbindung zwischen Erzeugern und Verbrauchern schafft.

Gerade für viele Landwirte und handwerklich arbeitende Lebensmittelproduzenten, denen infolge der Corona-Pandemie die Gastronomie und die Arbeit mit Geschäftskunden weggebrochen sind, haben alternative Vermarktungswege wie die Marktschwärmer an Bedeutung gewonnen.

Seit Beginn der Krise haben sich rund 100 neue Betriebe auf der Marktschwärmer-Plattform registriert.



Weitere Lebensmittelerzeuger, die sich gerne dem Netzwerk anschließen würden, sind herzlich willkommen.
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NORDBAUERN MACHEN DIGITAL LUST AUF REGIONALE SPEZIALITÄTEN

Die Dynamik, die durch die hohe Nachfrage nach regionalen Produkten in Gang gesetzt wurde, wirkt sich vor allem auf kleine direktvermarktende Betriebe mit ihren oftmals begrenzten Kapazitäten aus.

Unser Regionalbewegungsmitglied, die Nordbauern Schleswig Holstein, setzen auf die Möglichkeiten der digitalen


Kommunikation und laden nun zu leckeren Online-Verkostungen mit Politprominenz ein. Die erste Onlineverkostung findet gemeinsam mit Jan Philipp Albrecht, dem Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein, statt.


Bei der ersten Verkostung geht es um regionale Käsespezialitäten aus Schleswig Holstein.
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BÖLN-STUDIE BELEGT AUSBAUPOTENZIAL FÜR DIREKTVERMARKTUNG

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat in der Studie „Neue und innovative Formen der Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte – Analyse und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen" kurz "Innodirekt" die Zukunftsperspektiven von direktvermarktenden Betrieben untersuchen lassen.

Befragt wurden 200 ökologisch und konventionell wirtschaftende Landwirte mit Direktvermarktung, 40 Experten sowie 670 Kunden. Durchgeführt wurde die Studie vom Beratungs- und Forschungsunternehmen Ecozept zusammen mit dem Projektbüro mareg (markt & regio).

Die Studie gibt Auskunft zu konkreten Tipps und liefert Zahlen, die das Ausbaupotenzial der Direktvermarktung belegen. Die Studie besagt, dass in den nächsten zehn Jahren mehr Betriebe in ihrer Region auf Direktvermarktung über Hofläden, Verkaufsautomaten, oder selbst organisierten Food-Coops setzen werden.



Der Abschlussbericht steht kostenlos als Download zur Verfügung.
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BIO MUSS REGIONALER WERDEN UND MODERNE MEDIEN NUTZEN

Laut der Studie "Werthaltungen, Einstellungen und Präferenzen junger Erwachsener zum ökologischen Landbau und seinen Produkten", die von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung als Projektträger im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) betreut wurde, sind junge Menschen unsicher, ob Bio drin ist, wo Bio draufsteht. Um auch Bio-Produkte positiv zu besetzen, rät
das Forscherteam, Vorzüge wie Klimaschutz und
Erhalt der Biodiversität deutlich stärker als bisher zu kommunizieren. Sie fordern darüber hinaus, dass "Bio" regionaler werden muss. Neben einer klaren Herkunftsangabe auf der Verpackung sei es nötig, regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen auszubauen. Ziel müsse es vor allem sein, das Vertrauen der jungen Menschen in Bio-Produkte zu stärken.
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DIE CORONAKRISE ALS MOMENT FÜR DIE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG 4.0

Mit der Coronakrise änderten sich von jetzt auf gleich die Perspektiven für unsere Wirtschaft. Wurde das „Outsourcing“ der Produktion vieler Güter als Vorteil betrachtet, erweist sich dies heute bei einigen in der Krise lebenswichtigen Gütern als Schwäche. Jetzt zählen auf einmal kurze regionale Wertschöpfungsketten und Unabhängigkeit als Garanten für Resilienz und Versorgungssicherheit. SupportYourLocals-Initiativen, Nachbarschaftshilfen, Solidargemeinschaften und Hofläden wurden bottom-up gegründet und stärken die Regionen.
Das Wuppertal Institut spricht von kollaborativen Resilienz-Initiativen. Das Instititut leitet seit 2016 die Forschungsarbeiten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „Wirtschaftsförderung 4.0“ und hat nun einen Politik-Ansatz zur Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts zur Stärkung eben dieser oben genannten kollaborativen Resilienzinitiativen in Kommunen entwickelt.
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PLATTFORM BIETET REGIONALEN BETRIEBEN ALTERNATIVE FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

Das Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) ist Teil des BioFinanz-Forschungsteams, das sich mit alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für regionale Betriebe in der Lebensmittelproduktion beschäftigt. Ergebnis ist die Informationsplattform BioFinanz-Portal, die nun online ist. Das Portal dient als Informationsquelle über verschiedene alternative Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle in der Land- und Lebensmittelwirtschaft entstanden.

Als alternativ werden Finanzierungsmodelle, die unter finanzieller Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern realisiert werden, verstanden.


Aus Sicht der Regionalbewegung hat das IfLS, das Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung ist, ein begrüßenswertes Portal zur Förderung regionaler Strukturen geschaffen.

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DER ERSTE SOLIDARISCHE SUPERMARKT: FOODHUB MÜNCHEN

Spätestens seit Corona wissen wir wie wichtig die lokale Versorgung mit guten Lebensmitteln ist. Dass die Bauern fair bezahlt werden müssen, ist kein Geheimnis. Dass die Artenvielfalt eine Chance bekommt, hat man mit dem Volksbegehren "Rettet die Bienen!" erreicht.

30% Bio sollen bis 2030 in Bayern gehandelt werden, zurzeit sind es ca. 11 Prozent. Aber, gibt es schon einen Einkaufsort, an dem das alles zusammenläuft?

Der FoodHub will das alles als Mitglieder-Supermarkt mit Vollsortiment umsetzen. Alle arbeiten 3 Stunden im Monat mit, allen zusammen gehört der FoodHub und alle haben volle Transparenz. Durch die Eigenleistung und die Direktvermarktung werden hochwertigste Bio-Lebensmittel für die Mitglieder günstig, ohne die Erzeuger im Preis zu drücken. Die Mitglieder entwickeln demokratisch mit.
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DIE REGIONALWERT NACHHALTIGKEITSANALYSE ALS SELBSTCHECK FÜR BETRIEBLICHE ANALYSEN

Die Regionalwert AG Freiburg hat mit der „Regionalwert Nachhaltigkeitsanalyse“ einen Selbstcheck entwickelt, mit dem Leistungen zur nachhaltigen Landwirtschaft sichtbar gemacht werden können. Betriebliche Leistungen werden dabei nach den Kategorien Ökologie, Soziales und Regionalökonomie schnell und unkompliziert bewertet.

Sie zeigt den Status quo des Betriebs und bietet die Möglichkeit neben einer Einordnung auf die Zukunftsfähigkeit des Betriebes auch Handlungsempfehlungen, den Betrieb nachhaltiger zu bewirtschaften.
Teilnehmen können interessierte landwirtschaftliche Betriebe noch bis 30.06.2020 zum Einführungspreis.
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EIGENPUBLIKATIONEN

Der Bundesverband der Regionalbewegung hat im Laufe seiner Arbeit mehrere Werke rund um die Themen Regionalvermarktung, Biodiversität und kommunales Engagement für eine starke Region geschaffen.

Allen voran steht das "Handbuch der Regionalvermarktung", das den Regionalinitiativen Strategien und Konzepte zur Vermarktung regionaler Lebensmittel an die Hand gibt. Darauf aufbauend ist der Leitfaden "Traumpaar Biodiversität und Regionalver-marktung" entstanden. Dieser versteht sich als praktische Anleitung für Regionalvermarktungs-initiativen, die Biodiversität in ihrer Zielsetzung verankern möchten.
Die Broschüre "Bundespreis REGIOkommune" stellt Projekte vor, in denen gezeigt wird, wie sich Kommunen erfolgreich im Bereich Regionalität engagieren können.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Tag der Regionen ist die Broschüre „RegioPioniere – Über Regionen lässt sich die Welt bewegen!“ erschienen. Sie zeigt die Erfolgsgeschichten neun langjähriger Akteure aus verschiedenen Bundesländern.

Leseproben, Downloadlinks und Bestellformulare zu den Publikationen finden Sie hier.




LESETIPP: NÄHE, MUT UND VIELFALT - REGIONALITÄT WIRKT!

Viele ökologische und soziale Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, scheinen unlösbar. Isabella Maria Weiss stellt gemeinsam mit dem UNSER LAND Netzwerk ein Rezept vor, das wirkt: Regionalität.

Indem wir unsere Lebensmittel wieder in der Region erzeugen, verarbeiten und kaufen, können wir die Natur nachhaltig schützen und die regionale Wirtschaft und Landwirtschaft stärken.

Und wir schenken uns, ganz nebenbei, gesünderes Essen und Genuss.

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DER ERNÄHRUNGSREPORT 2020 DES BMEL IST ONLINE

Regionalität spielt im kürzlich veröffentlichten Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine maßgebliche Rolle.

Demzufolge ist es 83 % der Befragten wichtig, dass Lebensmittel aus der Region stammen. Damit ist eine regionale Herkunft - nach dem Geschmack - das zweitwichtigste Kriterium bei der Auswahl von Lebensmitteln.
Die Angabe der regionalen Herkunft auf der Lebensmittelverpackung ist sogar für 85 % der Verbraucher wichtig. Den verstärkten Konsum regionaler Produkte sehen viele der Befragten als bedeutendes Treibmittel, um die weltweite Ernährung zu sichern.

„Ernährung wird bewusster gelebt“, schlussfolgert Bundesministerin Julia Klöckner und betont, dass die gewonnene Wertschätzung regionaler Lebensmittel und ihrer Produzenten aufrechterhalten werden soll.


Nun bleibt zu hoffen, dass sowohl die Verbraucher ihre Angaben auch in die Praxis umsetzen und die Politik den Ergebnissen Taten folgen lässt und geeignete Rahmenbedingungen für eine funktionsfähige Regionalvermarktung schafft.
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SOMMERSCHULE "FUTURE OF FOOD - ZUKUNFTSFÄHIGE ERNÄHRUNGSSYSTEME"

Wie kann und soll ein zukunftsfähiges System der Erzeugung und des Konsums von Lebensmitteln aussehen?

Die Sommerschule richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, engagierte Landwirtinnen und Landwirte (konventionell und ökologisch), Lebensmittel-Handwerker*innen wie Metzger, Köche und Bäcker sowie Lebensmitteltechnologen, Auszubildende und Berufseinsteiger – an alle junge Menschen mit Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft und Lebensmitteln, die unsere Ernährung in Zukunft mitgestalten wollen.

Wir folgen den Lebensmitteln vom eigenen Teller bis zur landwirtschaftlichen Erzeugung. An jedem Tag der Sommerschule beschäftigen wir uns mit einer Stufe der
Wertschöpfungskette und lernen durch Vorträge, vielseitige Exkursionen und intensive Diskussionen kennen, wie Lebensmittel heute erzeugt werden, was das für Probleme verursachen kann und welche alternativen Wege es gibt.


Datum:
27. August bis 5. September
Ort: Akademie Schloss Kirchberg

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.schloss-kirchberg-jagst.de

4. BZFE FORUM: ESSEN WIRD ANDERS - ERNÄHRUNG IN PLANETAREN GRENZEN

Wie erhalten alle Menschen Zugang zu gesundem Essen aus einem nachhaltigen Ernährungssystem? Wie sieht das Ernährungssystem der Zukunft aus? Diesen Fragen widmet sich das 4. BZfE-Forum vom 2. bis 4. September 2020 mit dem Titel: „Essen wird anders – Ernährung in planetaren Grenzen“. BZfE-Foren sollen Veränderungen in der Ernährungswissenschaft und -praxis anstoßen und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken bieten. Das 4. BZfE-Forum wird erstmalig als digitale Tagung stattfinden.
Die stellvertretende Geschäftsführerin der Regionalbewgung, Brigitte Hilcher, wird als Referentin die Beweggründe der Regionalbewegung vertreten.

Datum:
2. bis 4. September
Ort: Digitale Tagung

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.bzfe.de

TAG DER REGIONEN 2020: 25. SEPTEMBER BIS 11. OKTOBER

Einmal im Jahr dreht sich rund um das Erntedankfest alles um die Stärken unserer Regionen. In einem mehrwöchigen Aktionszeitraum macht der Tag der Regionen in Hunderten von Projekten, Veranstaltungen, Festen, Ausflügen, Märkten und anderen Events sichtbar, wer hier in Deutschland alles einen Beitrag dazu leistet, regionale Wirtschaftskreisläufe zu erhalten.

Der Tag der Regionen 2020 mit seinem Aktionszeitraum vom 25. September bis 11. Oktober steht unter dem Motto „Klimaschutz durch kurze Wege“.
Datum: 25. September bis 11. Oktober
Kerntag: 4. Oktober
Ort: bundesweit


Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.tag-der-regionen.de

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Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Ilonka Sindel
Hindenburgstraße 11
91555 Feuchtwangen
Deutschland


sindel@regionalbewegung.de