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Ausgabe 26 /
Oktober 2020
 

DER LANGE WEG ZU KURZEN WEGEN...

Es ist Herbst geworden und Herbst bedeutet für die Regionalbewegung Tag der Regionen! In der großen öffentlichkeitswirksamen Aktion „Land- und Handwerkerweg“ haben in diesem Jahr über 60 engagierte Teilnehmer in kreativen Bildern auf die kurzen Wege ihrer regionalen Produkte aufmerksam gemacht.
Doch der Weg zu kurzen Wegen regionaler Produkte ist mitunter lang und steinig…

Was genau dahinter steckt, erfahren Sie in der neuen herbstlichen RegioPost – viel Spaß beim Lesen!

Ihr Team der Regionalbewegung

SERIE: "DER REGIONALBEWEGUNGS-VORSTAND"- HEUTE: MAGDALENA ZIMMERMANN

Bereits in ihrem Studium der Umweltwissenschaften an der Universität Lüneburg und im Masterstudium zur Planung und Partizipation an der Universität Stuttgart hat sich Magdalena Zimmermann intensiv mit dem Thema nachhaltiger Regionalentwicklung auseinandergesetzt.
Sie beschäftigte sich vor allem mit den Beteiligungs-, Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen der Akteure, die maßgeblich an der Entwicklung von funktionsfähigen Konzepten zur nachhaltigen Regionalentwicklung und –vermarktung beitragen. In ihren ersten Berufsjahren als Projektkoordinatorin bei der niedersächsischen Regionalinitiative Hi-Land e.V. erfolgte schnell die Erkenntnis, dass es eines hohen Maßes an Partizipation und Kommunikation aller relevanten Akteure sowie einer guten Netzwerk- und Lobbyarbeit von Regionalinitiativen bedarf, um Direkt- und Regionalvermarktung erfolgreich zu betreiben.

Ihr Geschick darin stellt sie mittlerweile nicht nur als stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Regionalbewegung Niedersachsen unter Beweis, dessen Gründung sie intensiv mit begleitet und gestaltet hat. Seit November 2019 ist sie nun auch als neues Vorstandsmitglied der Regionalbewegung tätig.





LAND- UND HANDWERKERWEG ZEIGT KURZE WEGE REGIONALER PRODUKTE IN GEFAHR!

Ein außergewöhnliches Jahr verlangt nach außergewöhnlichen Aktionen!

Mit über 60 originellen Ideen säumten Regionalinitiativen quer durch die ganze Bundesrepublik mit ihren regionalen Produkten die Wegesränder. Bierstraßen, Ölspuren, Kürbiswege, Honigpfade, Apfelstrecken, Tomatenbahnen, Gemüsekisten-Parcours, Wurstwege und viele weitere regionalen Produkte wurden „auf den Weg gebracht.“

Ziel der Aktion „Land- und Handwerkerweg“ ist es, auf die kurzen Wege und das große Potenzial regionaler Produkte aufmerksam zu machen.

Weil die kleinen und mittleren Betriebe hinter den regionale Produkten jedoch akut vom Aussterben bedroht sind, wirbt die öffentlichkeitswirksame Aktion um mehr Aufmerksamkeit und  bessere Rahmenbedingungen für regionale Land- und Handwerker in ganz Deutschland.
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BUNDESMINISTERIN JULIA KLÖCKNER GEWICHTET TAG DER REGIONEN IN VIDEOBOTSCHAFT

Dass neben der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, auch 12 Ministerinnen und Minister aus den zuständigen Länderministerien die Schirmherrschaft für den Tag der Regionen in ihren Ländern übernommen haben, zeigt einmal mehr die Gewichtung und große Bedeutung, die dieser Traditionsveranstaltung beigemessen wird.

„Durch die Coronakrise ist uns allen noch einmal sehr deutlich geworden, wie wichtig regionale Wirtschaftskreisläufe sind und, dass die Landwirtschaft und damit die regionale Erzeugung und Vermarktung von Lebensmitteln systemrelevant ist“ betont Julia Klöckner in ihrer Videobotschaft.
Der Tag der Regionen als größtes, dauerhaftes Projekt des Bundesverbandes der Regionalbewegung ist seit über 20 Jahren die wichtigste Veranstaltungsplattform für regionales Wirtschaften in Deutschland.

Im September und Oktober haben Veranstalter trotz der außergewöhnlichen Voraussetzungen in diesem Jahr mit großer Kreativität über 800 Aktionsideen und Veranstaltungsformate bundesweit entwickelt, die unter den jeweils geltenden Abstands- und Hygieneregeln an den einzelnen Veranstaltungsorten funktionierten.


Seit über 20 Jahren beteiligen sich regelmäßig alle 16 Bundesländer und über 80% aller Landkreise am Tag der Regionen.

Alle Videobotschaften der Ministerinnen und Minister zum Tag der Regionen finden sich hier.



SAVE THE DATE: 1. LOGISTIKFORUM AM 22. JANUAR 2021 IN BERLIN

Wie kommen regionale Produkte vom Erzeuger zum Verbraucher? Unter welchen Voraussetzungen sind logistische Lösungen in der Regionalvermarktung wirtschaftlich erfolgreich? Wie können Leerfahrten vermieden und freie Frachtflächen für regionale Logistik genutzt werden?

Im Projekt „Intelligente Mikrologistik – Beitrag der Digitalisierung zu effizienten logistischen Angeboten in ländlichen Räumen“ sammelt die Regionalbewegung unter der Projektleitung, dem Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin gemeinsam mit der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services –SCS des Fraunhofer IIS mikrologistische Lösungsansätze. Durch deren Digitalisierung und Systematisierung soll Entscheidungsträgern auf verschiedenen Ebenen eine Wissensbasis für entsprechende förderliche Maßnahmen geliefert werden.

Nun laden die Projektpartner zum 1. Logistikforum im Projekt „Intelligente Mikrologistik“ am 22. Januar 2021 nach Berlin (alternativ: interaktive Onlineveranstaltung) ein. Seien Sie dabei, um einen Überblick über die bundesweit vorhandenen, laufenden und entstehenden Mikrologistiklösungen zu erhalten, sich zu vernetzen und Wissen auszutauschen.



Schon jetzt können Interessierte vom Netzwerk und vom Erfahrungsaustausch im Kompetenznetzwerk RegioLogistik profitieren und zu einer erfolgreichen Regional-Logistik beitragen, indem Sie ihre Logistiklösungen formlos an logistik@regionalbewegung.de mitteilen.


Das detaillierte Programm und Anmeldemöglichkeit zum Logistikforum folgen in Kürze.
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REGIONALBEWEGUNG IST PATE BEI PROJECTTOGETHER

Die gemeinnützige Innovationsplattform ProjektTogether unterstützt als partnerschaftliche Allianz Initiatoren bei der Entwicklung, Validierung und Implementierung ihrer Lösungsansätze. 100+ Lösungsansätze für einen klimapositiven Agrar- und Ernährungssektor testen und validierte Lösungen breitflächig umsetzen ist das erklärte Ziel der Farm-Food-Climate-Challenge innerhalb von ProjektTogether.

Dieser neuartigen Form des Erfahrungsaustausches aufgeschlossen wurde die Regionalbewegung nun Pate des Projektes und fungiert als Experte in den Bereichen Landwirtschaft, Vermarktung und Logistik.

Durch die Teilnahme an ProjektTogether erweitert die Regionalbewegung nicht nur ihr Netzwerk um viele neue Kontakte aus dem Bereich nachhaltige Ernährung, sondern kann auch zahlreiche Synergie-Effekte nutzen.


Im Diskurs profitiert sie von den Erfahrungen der Netzwerk-Partner und kann gezielt die Themen der Regionalbewegung platzieren.
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HERZLICH WILLKOMMEN IM TEAM

Nachdem Johanna Leister das Tag der Regionen Team bereits als Praktikantin kreativ und tatkräftig bei den Vorbereitungen zum diesjährigen Aktionstag unterstützt hat, freuen wir uns, dass sie jetzt nicht mehr so ganz von der Regionalbewegung lassen kann.

Johanna Leister absolviert nach ihrem Bachelor in „Oecotrophologie“ derzeit an der Universität Kassel und an der Hochschule Fulda ihren Master in „International Food Business and Consumer Studies“.

Seit September verstärkt sie nun das Team des Bundesverbandes und wird sich vor allem um Marketing und Kreatives rund um den Tag der Regionen kümmern.

Dass sie sich vom Praktikum bei der Regionalbewegung  einen guten Einstieg in die Welt der regionalen Wertschöpfung erhofft hat, hat sich somit erfüllt und wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!



PRAKTIKUM BEIM BUNDESVERBAND DER REGIONALBEWEGUNG

Der Bundesverband der Regionalbewegung hat großes Interesse an einer wissenschaftsnahen und wissenschaftlichen Begleitung seiner Arbeit. Daher bietet der Verband Studierenden aus den Bereichen Ökotrophologie, Ernährung und Versorgungsmanagement, Regionalmanagement, Geographie, Landwirtschaft, BWL oder ähnlichen Fachbereichen regelmäßig Praktikumsplätze an.

Dabei erhalten die Praktikanten fundierte Einblicke in die Regiobranche sowie in die Themen des ländlichen Raumes. Außerdem besteht die Möglichkeit, allgemein die Arbeitsfelder und Aufgabenbereiche eines bundesweit tätigen Verbandes in Förderprojekten kennen zu lernen. Gerne kann das Praktikum auch in Verbindung mit der Erstellung einer Abschlussarbeit erfolgen.

Der Bundesverband der Regionalbewegung bietet Praktikumsplätze sowohl in der Hauptgeschäftsstelle in Feuchtwangen/Bayern als auch in der Zweigstelle in Borgentreich/Nordrhein-Westfalen an.


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REGIONALBEWEGUNG NRW NIMMT IM LANDTAG STELLUNG ZU "GESUNDEM ESSEN"

Im Landtag von Nordrhein-Westfalen arbeitet derzeit eine Enquetekommission zum Thema "Gesundes Essen. Gesunde Umwelt. Gesunde Betriebe". Im Rahmen der Anhörung „Gesundes Essen“ gab der Landesverband Regionalbewegung NRW am 9. Oktober als Sachverständiger zur Fragestellung „Wie kann Ernährung in NRW zukunftsfähig, nachhaltig und sozial gerecht im Einklang mit allen beteiligten gesellschaftlichen Akteuren gestaltet werden?“ eine schriftliche Stellungnahme ab.
In dieser empfiehlt der Landesverband eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft voranzutreiben, um damit sowohl einen Beitrag zur Daseinsvorsorge, als auch zu einem nachhaltigen Ernährungssystem zu leisten.

Wichtiger Bestandteil einer Regionalisierung sollte unter anderem die Einrichtung von Regionalen Wertschöpfungszentren zur Sicherstellung von regionalen Erzeugungs- , Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen sein, empfiehlt die Regionalbewegung NRW. 

Bei der nächsten Anhörung  zum Thema „Wertschöpfungsketten und Vermarktungsstrukturen“ in der o.g.  Enquetekommission am 7. Dezember 2020 hat der


Landesverband Regionalbewegung NRW erneut die Möglichkeit, dann persönlich, im Landtag eine Stellungnahme abzugeben.

Die ausführliche Stellungnahme des Landesverbandes Regionalbewegung NRW zu den Kernthemen regionale Produktion und Vermarktung findet sich hier.
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REGIOTESTER: VERFÜGBARKEIT VON REGIONALEN PRODUKTEN OFT NOCH MANGELHAFT

Die Regionalbewegung Mittelfranken hat im Rahmen des Projektes RegioTester sechs mittelfränkische Haushalte aufgerufen, ihre gewohnten Einkäufe für zwei Wochen mit regionalem Fokus zu erledigen, um die Alltagstauglichkeit eines regionalen Einkaufs zu testen. Ziel war es, herauszufinden, ob sich regionale Lebensmittel leicht finden lassen oder Haushalte dafür erst „auf die Pirsch“ gehen müssen.

Das Ergebnis nach circa 800 Datensätzen aus knapp 100 dokumentierten Einkaufswegen lautet, dass auch regional affine Verbraucher beim alltäglichen Einkauf an ihre Grenzen stoßen. Dass nur 36% der Einkäufe als regional markiert wurden, hängt laut den Testern nur zu 17% am Preis des Regionalprodukts, sondern vielmehr an der häufig fehlenden Verfügbarkeit in der jeweiligen Region.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Verfügbarkeit und auch die Kennzeichnung glaubwürdig regionaler Produkte dringend verbessert werden müssen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Dies kann erfolgen, indem sowohl eine Digitalisierung, als auch eine bessere Kennzeichnung von regionalen Angeboten forciert wird.


Weiteres wichtiges Ziel muss es sein, die Rahmenbedingungen für regionale Lebensmittelerzeuger, -verarbeiter und -vermarkter zu verbessern, empfiehlt die Regionalbewegung in ihrer Projekt-Auswertung. 
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BAYERN SPITZENREITER BEIM TAG DER REGIONEN 2020

Mit über 300 Aktionen war Bayern 2020 -Veranstaltungs-Spitzenreiter beim Tag der Regionen. Seit vielen Jahren ist das Bayerische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz verlässlicher Partner des Tag der Regionen in Bayern und fördert das Projekt bereits seit seiner ersten Auflage im Jahr 1999. Träger des Tag der Regionen in Bayern ist die gemeinnützige Regionalinitiative „Artenreiches Land – lebenswerte Stadt e.V.“ 

Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, hat die Schirmherrschaft  für den Tag der Regionen in Bayern 2020 erneut übernommen und betont in seiner Videobotschaft:

„Seit Jahren sensibilisiert der Tag der Regionen mit seinen Aktionen die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Folgen unseres Konsumverhaltens und die Bedeutung unserer Kaufentscheidungen für Umwelt und Klima und zeigt Alternativen auf, was wir konkret im täglichen Leben für unsere Umwelt und für den Erhalt der natürlichen Ressourcen tun können.“


Zur Videobotschaft des bayerischen Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber, geht es hier.
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MOBILE KÄSEREI LEISTET REGIONALE WERTSCHÖPFUNGSARBEIT

Obwohl die Nachfrage nach regionalen Milchprodukten hoch ist, scheitert regionale Milchvermarktung häufig an fehlenden Veredelungs- und Verarbeitungsstrukturen vor Ort.

Eine Mobile Käserei kann da Abhilfe schaffen. Schön ist, dass von einer mobilen Lohnkäserei Milchbauer, Verbraucher und regionaler Wirtschaftskreislauf gleichermaßen profitieren. Der Landwirt kann seine hofeigene Milch direkt vor Ort veredeln und vermarkten, ohne vorher in Ausbildung oder Käserei-Technik investieren zu müssen. Gleichzeitig macht er sich mit der direkten Milchverarbeitung unabhängiger vom nationalen und internationalen Milchmarkt.

Durch die Lohnkäserei wird zudem Arbeitskraft in der Region gebunden und regionale Wertschöpfung generiert. Der Kunde wiederum kann ein regionales Produkt auf kurzen Wegen direkt vom Milchhof seines Vertrauens genießen.


Seit neuestem ist auch in Mecklenburg Vorpommern mit der Mobilen Käserei Kentzlin eine solche Lohnkäserei auf Tour, um handwerklich Käse aus regionaler Milch herzustellen.  Angeboten wird die Verarbeitung der Milch zu Weich-und Schnittkäse in Dienstleistung von bis zu 1600 Liter Milch.
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HERZLICH WILLKOMMEN!


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder im Bundesverband der Regionalbewegung e.V.:

  • Friedhold Carl & Moritz Armbrust GbR
  • Wirtschaftsförderung im Landkreis Nienburg/Weser GmbH
  • Sesam GmbH
  • Hotel 7 Säulen
  • Regionalmarke Mittelelbe e.V.
  • Genussregion Niederrhein e.V.
  • Dorfladen Farchant UG
  • Mobile Käserei Kentzlin GmbH
  • Region Main Steigerwald e.V.
  • Wittelsbacher Land e.V.
  • Nearbuy GmbH
Insgesamt gehören der Regionalbewegung rund 300 Mitgliedsorganisationen in Deutschland an!

Darunter beispielsweise Gruppen aus Natur- und Umweltschutz, Kirchengemeinden, Land- und Forstwirtschaft, Jugendarbeit, Tourismus, Bildung, Verbraucherschutz, Gastronomie, klein- und mittelständischem Handwerk und dem Lebensmittelhandel.
Allesamt Initiativen, die eine Region bunt und lebendig machen!

Klicken Sie doch mal rein zu unseren Mitgliedern.

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MITGLIED WERDEN IM BUNDESVERBAND DER REGIONALBEWEGUNG

Als Kompetenznetzwerk für Regionaltiät engagiert sich der Bundesverband der Regionalbewegung als Dachverband für die Akteure regionalen Wirtschaftens mit dem Ziel, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und gute Rahmenbedingungen für regionale Kleinst, kleine und mittelständische Lebensmittelhandwerksbetriebe zu schaffen.

In Krisenzeiten wird uns bewusster denn je, wie wichtig eine resiliente Ernährungswirtschaft ist. Diese Botschaft muss dringend auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen ankommen. Dabei braucht die Regionalbewegung Ihre Hilfe! Helfen Sie uns, das Netzwerk Regionalität noch stärker zu machen, werden Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung und profitieren Sie von vielen Vorteilen.

Wissenswertes über die Regionalbewegung und eine Mitgliedschaft finden Sie auch in unserer Imagebroschüre. Gerne versorgen wir Sie auch auf dem Postweg mit Printexemplaren! Bitte teilen Sie uns dazu per E-Mail die gewünschte Anzahl und Ihre Adresse mit.

Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung e.V. werden und die Entwicklung einer bundesweit gehörten aktiven Regionalbewegung fördern!

Und so einfach geht’s: Onlineformular ausfüllen und absenden.

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UNSERE REGIONALINITIATIVEN - HEUTE: SCHNELLER WEG ZUM WEBSHOP MIT "FRIEDHOLD"

Regionale Produkte sind gefragt, die Vermarktung entlang der Wertschöpfungskette außerhalb des Wochenmarktes oder des eigenen Hofladens ist aber häufig noch zu umständlich, zu zeit- und kostenintensiv, sowohl für den Erzeuger, als auch für den Verbraucher.

Gerade in diesem vom Corona-Virus geprägten Jahr gewannen digitale Vermarktungswege  für regionale Produktangebote abseits von den klassischen Vertriebswegen daher zunehmend an Bedeutung. Mit ihrer Plattform „Friedhold“ haben die Brüder und frischen Regionalbewegungs-Mitglieder Moritz und Carl Armbrust eine Software-Anwendung geschaffen, die es Direktvermarktern ermöglicht, mit wenig Kosten- und  Zeitaufwand ihren eigenen Online – Hofladen zu installieren. Mit dem Tool kann der regionale Anbieter oder Landwirt unkompliziert im eigenen Webshop, ohne der direkten Konkurrenz anderer Anbieter ausgesetzt zu sein, wie dies auf klassischen


Online-Marktplätzen meist der Fall ist, mit der Online-Vermarktung seiner Produkte starten. Kosten entstehen bei "Friedhold" nicht pauschal, sondern abhängig vom Umsatz über den Online-Hofladen.
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KENNDI: ONLINE-TOOL ZUR ERMITTLUNG VON KENNZAHLEN IN DER DIREKTVERMARKTUNG

Die Vermarktung regionaler Produkte findet häufig über landwirtschaftliche Direktvermarktung und in Hofläden statt. Die Angebote der direktvermarktenden Betriebe werden dabei zunehmend professioneller. Um den eigenen Hofladen betriebswirtschaftlich zu optimieren, ist es notwendig, die wichtigsten Kennzahlen im Auge zu behalten. Eine wesentliche Orientierungshilfe ist dabei der betriebswirtschaftliche Vergleich mit anderen Hofläden einer ähnlichen Größenordnung.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Verbundvorhabens „Kennzahlenermittlung von Hofläden und Entwicklung eines Auswertungstools für horizontalen und vertikalen Kennzahlenvergleich (Handbuch Hofläden)“ wurde von der Bioland Beratung GmbH, und dem FiBL Deutschland e.V. das Online Tool KennDi entwickelt.
Damit können Hofladenbesitzer ihre betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ermitteln und unmittelbar eine Gegenüberstellung der eigenen


Kennzahlen mit vergleichbaren Betrieben ähnlicher Größe (qm) und ähnlichen Umsätzen erhalten. Die Ergebnisse des Projektes wurden außerdem in der Broschüre „Hofläden im betriebswirtschaftlichen Vergleich“ veröffentlicht.

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REGIONALITÄT IST WICHTIGES VERBRAUCHERKRITERIUM BEIM MILCHKAUF

Rund 9000 Verbraucher wurden im Rahmen der Online-Initiative „Du bist hier der Chef“ befragt, was sie bereit wären, für einen Liter Milch auszugeben. Bei der Festlegung des Preises waren die drei wichtigsten Kriterien für die Verbraucher neben dem Tierwohl und der angemessenen Vergütung der Landwirte vor allem auch die Regionalität der Futtermittel.

1,45 Euro kostet die Bio-Weidemilch, die nun nach den Umfrageergebnissen und den Wünschen der Verbraucher produziert wird. Wichtig ist den Initiatoren mit der Aktion das Verständnis und die Akzeptanz von Erzeuger und Verbraucher füreinander zu stärken.

Die Milch ist mittlerweile an rund 700 Standorten in Deutschland erhältlich. In einer neuen Befragung können die Verbraucher nun über den Preis für Eier abstimmen.



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ZU GUT FÜR DIE TONNE - JETZT FÜR DEN BUNDESPREIS 2021 BEWERBEN!

Mit dem Zu gut für die Tonne! – Bundespreis zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2021 bereits zum sechsten Mal kreative Lebensmittelretter aus, die mit innovativen Projekten und großem Engagement dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Ausgezeichnet werden Projekte und Aktivitäten in den Kategorien Landwirtschaft  und Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft & Bildung sowie Digitalisierung.

Der Wettbewerb ist dabei offen für alle:
Unternehmen, gastronomische und landwirtschaftliche Betriebe, Start ups, wissenschaftliche Einrichtungen, Privatpersonen, Nichtregierungsorganisationen, Vereine, Kommunen, Landkreise oder Initiativen.


Auch Projekte, die schon mehrere Jahre umgesetzt werden, können sich bewerben. Bewerbungen können noch bis 13. November eingereicht werden.
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NETZWERK ZUKUNFT SACHSEN-ANHALT INITIIERT
FILMREIHE ZU REGIONALEN KREISLÄUFEN

Corona-bedingt konnten einige klassische und traditionelle Veranstaltungsformate im Rahmen des Tag der Regionen in diesem Jahr nicht stattfinden. Dies veranlasste den langjährigen Tag der Regionen Akteur Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. gemeinsam mit dem Aktionsbündnis vor Ort andere corona-konforme Formate zu entwickeln, um regionalen Produzenten und Akteuren auch in diesem Jahr die so wichtige Plattform und Öffentlichkeitsarbeit bieten zu können. Denn gerade die Zeiten im corona-bedingten Lockdown haben gezeigt, wie wichtig regionale Wertschöpfungsketten und der Zusammenhalt in den Regionen sind. 

Daraus entstanden ist in Sachsen-Anhalt die Film-Reihe "Regionale Kreisläufe", die Regionale Kreisläufe näher beleuchtet. Sie geben eine Antwort auf die schwierigen Rahmenbedingungen, mit denen regionale Akteure nicht nur in Corona-Zeiten zu kämpfen haben.


Die ersten beiden Filme, die Regionale Kreisläufe in Saale-Unstrut und Börde zeigen, sind bereits online, weitere sind in Arbeit.

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EIGENPUBLIKATIONEN

Der Bundesverband der Regionalbewegung hat im Laufe seiner Arbeit mehrere Werke rund um die Themen Regionalvermarktung, Biodiversität und kommunales Engagement für eine starke Region geschaffen.

Allen voran steht das "Handbuch der Regionalvermarktung", das den Regionalinitiativen Strategien und Konzepte zur Vermarktung regionaler Lebensmittel an die Hand gibt. Darauf aufbauend ist der Leitfaden "Traumpaar Biodiversität und Regionalver-marktung" entstanden. Dieser versteht sich als praktische Anleitung für Regionalvermarktungs-initiativen, die Biodiversität in ihrer Zielsetzung verankern möchten.
Die Broschüre "Bundespreis REGIOkommune" stellt Projekte vor, in denen gezeigt wird, wie sich Kommunen erfolgreich im Bereich Regionalität engagieren können.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Tag der Regionen ist die Broschüre „RegioPioniere – Über Regionen lässt sich die Welt bewegen!“ erschienen. Sie zeigt die Erfolgsgeschichten neun langjähriger Akteure aus verschiedenen Bundesländern.

Leseproben, Downloadlinks und Bestellformulare zu den Publikationen finden Sie hier.




LESETIPP: "MILCH - ALLGÄUER BERGBAUERN UND BERGBÄUERINNEN ERZÄHLEN"

In seinem Bildband „Milch – Allgäuer Bergbauern und Bergbäuerinnen erzählen” zeigt Christian Heumader Bilder, die man heute kaum noch wo sieht. Bilder vom Leben mit der Kuh, gestern, heute und morgen. Bilder, die Lust auf Kühe und Milch machen.

Im Bildband erzählen Milchbauern wie sie die Lage der Berglandwirtschaft im Oberallgäu sehen, von ihrem Leben mit der Milchkuh und wie es weitergehen könnte. „Die traditionell bäuerliche Arbeit im Familienbetrieb droht auszusterben, verloren zu gehen”, mahnt Heumader und bringt die Zielrichtung seines Werkes auf den Punkt. Dieses „hohe Gut” gelte es zu verteidigen, zu bewahren, mehr noch: „weiterzuführen.”

Im Oberallgäu mit seiner noch weitgehend kleinstrukturierten Landwirtschaft sieht er zumindest eine Chance dazu. Der Bildband von Christian Heumader mit zahlreichen Schwarzweiß-Fotos ist im Buchhandel und beim Bergweg-Verlag erhältlich.

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VIRTUELLE JAHRESKONFERENZ DES PROJEKTES REPROLA

Die Erzeugung regionaler Produkte und die dafür benötigten landwirtschaftlichen Flächen stehen in engem Zusammenhang.
Im vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt ReProLa (Regionalproduktspezifisches Landmanagement) werden Lösungen entwickelt, wie landwirtschaftliche Flächen für die Herstellung von regionalen Produkten und Spezialitäten unter Berücksichtigung der Wertschöpfung erhalten werden können.
Zur Jahreskonferenz wird Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz, die Sicht der Bayerischen Staatsregierung einbringen. Die Jahreskonferenz findet als virtuelle Veranstaltung statt.

Datum:
6. November
Ort: Virtuelle Jahreskonferenz

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.reprola.de

III. ÖKO-MARKETINGTAGE - ONLINE VERANSTALTUNG

Klimawandel, globale Ernährungssicherung, gesunde Lebensmittel, naturverträgliche Landwirtschaft – es gilt gewaltige Herausforderungen zu bewältigen. Mit dem European Green Deal hat die EU-Kommission erstmals ein umfassendes Strategiepapier zum Umgang mit diesen Zukunftsfragen veröffentlicht.

Die Ziele sind ambitioniert – Wie aber können die vielfältigen Vorteile einer ökologischen Landwirtschaft besser kommuniziert werden? Wie können Verbraucher und Verarbeiter einbezogen werden, um gesunde Lebensmittel mit möglichst geringen Schadwirkungen auf Natur und Klima im Sinne des Green Deal auf den Markt zu bringen?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Öko-Marketingtage 2020, wo gemeinsam mit Entscheidern quer durch die Wertschöpfungskette diese Themen diskutiert und Lösungsansätze entwickelt werden sollen.


Datum:
10. und 11. November
Ort: Akademie Schloss Kirchberg/Online-Veranstaltung

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.schloss-kirchberg-jagst.de

ONLINE NETZWERKTREFFEN DES LANDESDIALOG REGIONALITÄTSSTRATEGIE NRW

Der Landesverband Regionalbewegung NRW lädt zum nächsten Netzwerktreffen  des Landesdialog Regionalitätsstrategie NRW ein. Dort soll ein Konzept für Regionale Wertschöpfungszentren, das mit den Akteuren und Netzwerkpartnern erarbeitet wurde, diskutiert werden.

Mit den Landesvertretern verschiedener NRW Landtagsfraktionen sollen im Rahmen der Veranstaltung
Möglichkeiten einer landespolitischen Verankerung von regionalen Wertschöpfungszentren erörtert werden.

Anmeldungen sind noch bis zum 7. November möglich.

Datum:
17. November
Ort: Online Tagung

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.regionalbewegung.de/nordrheinwestfalen

ONLINE SEMINAR: REGIONALE LEBENSMITTEL ERFOLGREICH ONLINE VERMARKTEN

Regionalität und Online-Handel sind Trends im Lebensmittelmarkt, die durch die aktuelle Situation der Corona-Krise zusätzlich Vorschub erfahren. Insbesondere kleinen Produzenten oder Händlern ermöglicht der Online-Handel Zugang zu größeren Käufergruppen, andererseits wächst der Aufwand für Distribution, Logistik und Marketing.

Im Online-Seminar möchte der Veranstalter, die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, diese Themen gemeinsam mit  den Teilnehmern näher unter die Lupe nehmen, ihre Sichtweisen kennenlernen und Erfahrungen austauschen.
Impulsvorträge zur Studie "Online-Marktplatz für regionale Lebensmittel" in Sachsen beleuchten verschiedene Modelle vom Online-Einzelkämpfer bis zu kooperativen Strukturen. Erfahrungsberichte sächsischer Regionalerzeuger geben Orientierung im sich wandelnden Lebensmittelmarkt.

Datum:
16. November
Ort: Online Seminar


Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.standort-sachsen.de

MIT CRISPRN ODER NICHT? INFOVERANSTALTUNG ZU DEN DEN NEUEN GENTECHNIKEN

Die neuen Gentechniken, auch Genome Editing genannt, drängen in die Labore, in die Pflanzenzüchtung und vielleicht auch bald auf unsere Äcker und Teller. Insbesondere die Frage, ob und wie die neuen Gentechnik-Verfahren reguliert und gekennzeichnet werden, wird sehr kontrovers diskutiert. Im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken, Regulierung oder Freisetzung ohne Kontrolle und Verwendung ohne Kennzeichnung ist es wichtig zu wissen, wovon die Rede ist, um einen Standpunkt zu entwickeln.

Die Tagung bietet Gelegenheit, sich nicht nur umfassend zu den neuen Techniken zu informieren, sondern auch kritisch mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren und sich zu vernetzen.


Veranstalter ist das Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg und die Akademie Schloss Kirchberg in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. und dem BUND.

Datum:
20. und 21. November 2020
Ort: Online Seminar


Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.schloss-kirchberg-jagst.de

ONLINE WEITERBILDUNG: ZUKUNFTSMODELL DORFLADEN

Die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG) bietet in Kooperation mit dem "Die DORFbegegnungsLÄDEN in Deutschland e.V.", der seit kurzem Mitglied der Regionalbewegung ist, eine Online-Weiterbildung für Dorfläden an. Start der unterschiedlichen Module war der 21. Oktober 2020, weitere Termine finden noch bis 17. März 2021 statt.

Zur Sicherung und Verbesserung der Nahversorgung auf dem Lande bietet die Online-Veranstaltung ein Rundum-Paket für Gründungs-Initiativen für Bügerläden, Team-LeiterInnen und MitarbeiterInnen, Vorstände, Beiräte, Geschäftsführungen und Aufsichtsräte von Dorfläden.


Datum: verschiedene Module noch bis 17. März 2021
Ort: Online Weiterbildung


Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.asg-goe.de

1. LOGISTIKFORUM IM PROJEKT "INTELLIGENTE MIKROLOGISTIK"

Gemeinsam mit dem Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin und der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services –SCS des Fraunhofer IIS lädt der Bundesverband der Regionalbewegung zum 1. Logistikforum im Projekt „Intelligente Mikrologistik nach Berlin ein.

Seien Sie dabei, um einen Überblick über die bundesweit vorhandenen, laufenden und entstehenden Mikrologistiklösungen zu erhalten, sich zu vernetzen und Wissen auszutauschen.Das detaillierte Programm und Anmeldemöglichkeit folgen in Kürze.


Datum: 22. Januar 2021
Ort: Berlin (alternativ: interaktive Online Veranstaltung)

Das detaillierte Programm und Anmeldemöglichkeit folgen in Kürze.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.regionalbewegung.de/regiologistik

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Ilonka Sindel
Hindenburgstraße 11
91555 Feuchtwangen
Deutschland


sindel@regionalbewegung.de