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Ausgabe 33/
Februar 2022


WIE SCHAFFEN WIR DIE TRANSFORMATION IN DER LAND- UND ERNÄHRUNGSWIRTSCHAFT?

Ohne Zweifel steht der Agar- und Ernährungssektor vor einer gewaltigen Transformation. Denn ein „Weiter so“ darf und kann es nicht geben, das hat nicht nur die neue Bundesregierung um den Ernährungs- und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir und die Umweltministerin Steffi Lemke erkannt, sondern ist breiter Konsens und wichtige Erkenntnis bei vielen Akteuren unserer Branche.

Landwirtschaft, Ernährung, Klima- und Umweltschutz sowie soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit dürfen nicht mehr voneinander losgelöst betrachtet werden, sondern müssen gemeinsam gedacht und in Einklang gebracht werden.
Aber wie kann die Umsetzung dieser wichtigen Transformation gelingen, welche Lösungen sind dafür vorgesehen? Und welche Potenziale lassen sich für all diese Herausforderungen in einer Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft finden?

Dazu und noch Vieles mehr in unserer ersten RegioPost Ausgabe 2022. Viel Spaß beim Reinlesen!

Ihr Team der Regionalbewegung

LIEBER HERR BUNDESLANDWIRTSCHAFTSMINISTER ÖZDEMIR,

ich gratuliere Ihnen im Namen des gesamten Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. zu ihrem neuen Amt als Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. 

Ich freue mich, dass Sie eine Transformation unseres Ernährungssystems in Verbindung mit einem Umbau der Landwirtschaft und einer ressourcenschonenden und langfristigen Klimapolitik als ebenso unumgänglich erachten, wie die Regionalbewegung dies tut. Und ich freue mich zudem sehr über Ihre Forderung, dass „es keine Ramschpreise mehr für Lebensmittel geben darf“. Dies könnte ein Meilenstein für die Gewichtung der Lebensmittel in der Gesellschaft werden. 

Aber wie kann diese Transformation gelingen? Verbraucherinnen und Verbraucher wollen laut Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL 2021) nachhaltiger, tiergerechter, gesünder und vor allem (82 Prozent) regionaler konsumieren. Das ist ein klarer Auftrag an die Regionalität, der derzeit jedoch (noch) bei weitem nicht erfüllt wird. Die Rahmenbedingungen für die Akteure im regionalen Wirtschaftskreislauf sind unzureichend und mangelhaft. Das muss sich dringend ändern, dafür braucht es einen von der Politik eingeleiteten strukturpolitischen Wandel.
Regionalisierungsstrategien gemeinsam mit den relevanten Praxisakteuren der Land- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln erscheint notwendig. Es müssen resiliente Nahversorgerstrukturen geschaffen werden, die es regionalen Lebensmittelproduzenten ermöglichen unter fairen Bedingungen glaubwürdig regionale Produkte zu erzeugen, lokal zu verarbeiten und wirtschaftlich attraktiv regional zu vermarkten. Die Regionalbewegung plädiert daher dafür, jetzt ein Bundesprogramm Regionale Wertschöpfung aufzulegen, das Lösungskonzepte zur wichtigen Transformation der Landwirtschaft liefert. 

Ich freue mich sehr auf eine gute, konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit im Sinne einer Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft, freue mich auf einen intensiven Austausch mit Ihnen und den verantwortlichen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern Ihres Ministeriums. 

Ihr Heiner Sindel
1. Vorsitzender Bundesverband der Regionalbewegung e.V.


DER REGIONALE WEG IST EIN GUTER WEG!


Welche Potenziale finden sich in einer Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft?

Was bringt er mit sich, der Regionale Weg?

Der Regionale Weg hat viele Facetten, nicht selten ist er steinig und nicht geradlinig, vor allem ist der Regionale Weg aber ein Guter Weg, da er Lösungsansätze für vielfältige Gesellschafts- und Lebensbereiche bereithält.

Die vielfältigen Potenziale eines Regionalen Weges hat die Regionalbewegung anschaulich visualisiert.

Die Grafik kann unter Angabe des Bildnachweises "© Bundesverband der Regionalbewegung e.V." gerne angefragt (info@regionalbewegung.de) und verwendet werden.




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BROSCHÜRE KOSTENFREI BESTELLEN: GUTE GRÜNDE FÜR REGIONALITÄT

Es gibt viele gute Gründe für Regionalität. Regionalität – ein großes Wort, viel gebraucht, manchmal auch missbraucht, viel verwendet, zum Teil auch verschwendet.

Wenn man sich, wie die Regionalbewegung, schon seit Jahrzehnten intensiv mit dem Thema „Regionalität“ befasst, ist klar: Regional handeln ist viel mehr als einfach nur „vor Ort einkaufen“. Regionalität ist ein Querschnittsthema mit vielen Facetten und Potenzialen. Eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft birgt als Basis wirtschaftlichen Handelns attraktive Lösungsansätze für vielschichtige Lebens- und Gesellschaftsbereiche.

Neben der Reihe „Gute Gründe für Regionalität“, mit der den Leser*innen der RegioPost jeweils ein guter Grund für Regionalität vorgestellt wird, hat die Regionalbewegung nun auch druckfrisch eine gleichnamige Broschüre veröffentlicht, mit der sie kompakt und übersichtlich Argumentationsbausteine für regionales Handeln liefert.

Printexemplare können kostenfrei mit einer formlosen Mail an info@regionalbewegung.de bestellt werden.



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GUTE GRÜNDE FÜR REGIONALITÄT - HEUTE: KULTURLANDSCHAFT GESTALTEN

Landwirt*innen sind Kulturlandschaftspfleger*innen und Konsument*innen sind dies auch!

Warum? 82 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher legen laut BMEL Ernährungsreport 2021 Wert auf regionale Produkte. Unter anderem auch, weil jeder gerne das Gesicht hinter seinen Lebensmitteln kennt. Die Nähe und Transparenz, die regionale Produkte nicht nur geographisch zwischen Erzeuger*innen und Verbraucher*innen herstellen können, schaffen tiefes Vertrauen, Verbundenheit und Solidarität, die wiederum zukünftige Landwirt*innen und Lebensmittelproduzent*innen motiviert, weiterhin mit vollem Einsatz und Leidenschaft regionale Lebensmittel zu produzieren.

Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig das für beide Seiten ist. Regionale Produkte sind damit mehr als "einfach nur Essen", sondern ermöglichen es den Konsument*innen ihre und unsere Kulturlandschaft mitzugestalten und schaffen es damit die Vielseitigkeit unserer Kulturlandschaft zu erhalten.

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TAG DER REGIONEN 2022: KURZE WEGE - GROSSE WIRKUNG!

Gestärkt durch das große Engagement der Akteure, die sich in einer Umfrage zum Tag der Regionen mehrheitlich dafür ausgesprochen haben, dass der Tag der Regionen auch nach über 20 Jahren den Nerv der Zeit mehr denn je trifft, laufen bereits jetzt die Planungen für den Tag der Regionen 2022.

Der Tag der Regionen wird wieder im gewohnten Aktionszeitraum September und Oktober rund um den Kerntag 2. Oktober 2022, in diesem Jahr unter dem Motto „Kurze Wege – Große Wirkung“ über die Bühne gehen.

„Kurze Wege – große Wirkung“, dieses Motto steht für all die vielfältigen Potenziale, die regionale Produkte auf kurzen Wegen haben und die in diesem Jahr, das das Jahr der Transformation in der Landwirtschaft werden soll. MItmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Hier finden Sie kreative Aktionsideen für Ihren Tag der Regionen.

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WAHLPRÜFSTEINE DER REGIONALBEWEGUNG ZUR BUNDESTAGSWAHL 2021

Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. betrachtet eine Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft als wichtigen Baustein für die allseits geforderte dringende Transformation der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik. Strategisch kann dies mit der Auflage eines „Bundesprogramms Regionale Wertschöpfung“ gelingen.

Vor der Bundestagswahl 2021 hat die Regionalbewegung alle im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien u.a. zu ihrer Einstellung zu einem Bundesprogramm Regionale Wertschöpfung befragt. Die Antworten waren durchwegs vielversprechend, alle befragten Parteien betonten in ihren Antworten, dass strukturpolitische Maßnahmen im Sinne resilienter Regionen und zur Stärkung der Akteure regionaler Wirtschaftskreisläufe ergriffen und unterstützt werden müssen.

So erklären die jetzigen Regierungsparteien zum Beispiel, dass „Regionalvermarktungsinitiativen möglichst viel Unterstützung erfahren sollten, unter anderem durch ein Bundesprogramm Regionalvermarktung.“ (SPD), dass „sie die Forderung der Regionalbewegung nach einer gezielten Förderung für regionale Wertschöpfung unterstützen wollen“ (Bündnis 90/Die Grünen) und, dass sie „am Regulierungsniveau für die Betriebe in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, das seit vielen Jahren stets gestiegen ist und vor allem die kleinen und mittleren Betriebe unverhältnismäßig belastet, ansetzen und für eine echte Entfesselung sorgen wolle." (FDP)






Die Regionalbewegung hofft auf eine praktische Umsetzung im Sinne der Empfehlungen eines Bundesprogramms Regionale Wertschöpfung. 

Zu den Wahlprüfsteinen des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. mit allen weiteren Fragen und Antworten zur Bundestagswahl 2021 geht es hier.

DEZENTRALISIERUNG IN DER FLEISCHWIRTSCHAFT DRINGEND NOTWENDIG

Im Rahmen des Bundestreffens der Regionalbewegung führten Veterinäre und Metzger in einem RegioTalk zur Notwendigkeit und Herausforderung einer Dezentralisierung in der Fleischwirtschaft eine strukturpolitische Diskussion.

Die Verbandsorganisation des deutschen Fleischerhandwerks war auf dem Podium durch Landesinnungsmeister und Deutscher Fleischerverband-Vizepräsident Konrad Ammon vertreten. Unterstützt wurde er von Metzgerseite durch den Südtiroler Metzgermeister Alexander Holzner und Diplomingenieur der Agrarwissenschaften Dirk Artmann, der Verbände und Unternehmen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft berät und die Eberswalder Gruppe repräsentiert. Die in der Fleischwirtschaft wichtige Rolle der Veterinär*innen nahmen auf dem Podium Dr. Iris Fuchs, Vizepräsidentin der Bundestierärztekammer und Dr. Siegfried Moder, Präsident des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte und Vizepräsident des Europäischen Tierärzteverbandes, ein.

Unabhängig von den regional sehr heterogenen Voraussetzungen in der Infrastruktur der Fleischwirtschaft innerhalb Deutschlands sprach sich


die Gesprächsrunde entschieden für eine dringend notwendige und von der Politik einzuleitende Dezentralisierung in der Fleischwirtschaft aus.

Eine ausführliche Zusammenfassung zu den Ergebnissen und zu den Forderungen der Gesprächsteilnehmenden verfasste der RegioTalk-Moderator Fritz Gempel, selbst Metzgermeister und Berater, in einem Artikel für die Allgemeine Fleischerzeitung afz.
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23.02.2022 ONLINE WORKSHOP: RE-REGIONALISIERUNG VON WERTSCHÖPFUNG UND VERMARKTUNG

Regionale Wertschöpfungsketten rücken immer mehr in den Fokus von Politik und Gesellschaft. Lokale und regionale Initiativen nehmen zunehmend Einfluss auf die Produktion und Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Produkte, die Herausforderungen, sich am Markt langfristig zu etablieren, sind jedoch häufig noch groß.

In Kooperation mit dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V. und dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft lädt die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zur Online-Veranstaltung Re-Regionalisierung von Wertschöpfungsketten und Vermarktung ein. Die Veranstaltung stellt verschiedene Praxis-Beispiele vor. z.B. Regionalwert-AGs, kleine Erzeugerzusammenschlüsse oder Vermarktungsinitiativen sowie die solidarische Landwirtschaft oder Ernährungsräte. Außerdem soll über Erfolgsfaktoren und Entwicklungs-möglichkeiten diskutiert werden.



Die Veranstaltung richtet sich an Akteur*innen der Dorf- und Regionalentwicklung, der Regionalvermarktung und regionalen Wertschöpfungsketten.

Anmeldungen sind bis 16.02.2022 hier möglich.     
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NEUE PROJEKTLEITERIN IM BEREICH GEMEINSCHAFTSVERPFLEGUNG

Rebeka Kramer ist seit Dezember 2021 als Projektleitung für das Projekt „Kantine sucht Region“ bei der Regionalbewegung verantwortlich.
Rebeka Kramer hat 2019 an der Hochschule Weihenstephan Triesdorf das Bachelorstudium Ernährung & Versorgungsmanagement mit Schwerpunkt im Bereich Ernährung & Gesundheit abgeschlossen. Das Thema nachhaltige Ernährung und Außer-Haus-Verpflegung begleiteten sie dabei auch schon in einem Studienprojekt für eine gesündere Verpflegung auf dem Campus, dem Praxissemester in der Produktentwicklung der Biovegan GmbH und der Bachelorarbeit über die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung durch die Zusammenarbeit regionaler Akteure.
Nach dem Studium war sie zwei Jahre am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Mitarbeiterin im Bildungs- & Beratungsbereich für Einrichtungen der Gemeinschafts-verpflegung tätig. Für die Regionalbewegung wird sie nun den Hürden für die Verwendung regionaler Produkte in Betriebskantinen auf den Grund gehen und Lösungsmöglichkeiten herausarbeiten. Im Vordergrund steht dabei der enge Austausch mit Betriebskantinen-betreiber*innen auf der einen und Anbieter*innen regionaler Lebensmittel auf der anderen Seite.



NEUE PROJEKTMITARBEITERIN IM FEUCHTWANGER TEAM

Imke Harders war im letzten Jahr für ein halbes Jahr als Praktikantin beim Bundesverband der Regionalbewegung in der Hauptgeschäftsstelle in Feuchtwangen beschäftigt und hat in den sechs Monaten ihres Praktikums in erster Linie das Tag der Regionen Team und die Organisation des Bundestreffens der Regionalbewegung unterstützt.

Da ihr die Arbeit für die Regionalbewegung schnell ans Herz gewachsen ist, freuen wir uns, sie seit Anfang 2022 als neue Projektmitarbeiterin in unserem Team begrüßen zu dürfen. Imke Harders widmet sich seitdem vor allem dem Projekt „RegioLogistik“ und beschäftigt sich mit dem Ausbau der Mikrologistik-Datenbank. Außerdem unterstützt sie die Regionalbewegung bei der Öffentlichkeitsarbeit und ist im Social Media Bereich vom Projekt „Tag der Regionen“ vertreten.

Vor ihrer Anstellung bei der Regionalbewegung war sie als ausgebildete Konditorin in Berlin tätig und absolvierte an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde ein Studium des Regionalmanagement. In dieser Zeit baute sie dort einen Co-Working-Space auf.





ALLE WOLLEN "REGIONAL" - DAS NETZWERK REGIONALITÄTSSTRATEGIE NRW ZEIGT WEGE AUF, WIE ES GEHEN KANN

Der Landesverband Regionalbewegung NRW und weitere Akteure aus NRW haben sich in einem Netzwerk Regionalitätsstrategie zusammengeschlossen, um einen Plan zu entwickeln, wie das Angebot und die regionale Vermarktung nachhaltig erzeugter und handwerklich verarbeiteter Produkte deutlich erhöht werden kann.

Empfehlungen für konkrete Arbeits- und Umsetzungsschritte
werden in einer Regionalitätsstrategie zusammengefasst, erste Ergebnisse und Forderungen wurden nun bereits in einer Pressemitteilung formuliert:

Eine „Transformation unseres Ernährungssystems - respektive der Ernährungswirtschaft - ist aus vielerlei Hinsicht dringend nötig“, so Brigitte Hilcher, Vorsitzende der Regionalbewegung NRW. Allen Beteiligten müsse dabei klar sein:


Diese Veränderung kann nur gemeinschaftlich gestemmt und im fortwährenden Dialog gut gemeistert werden.

Die Veröffentlichung der ausführlichen Regionalitätsstrategie ist noch für das Frühjahr 2022 geplant.

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.
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LANDESVERBAND NIEDERSACHSEN IST WEGBEREITER VON NIEDERSACHSENS ERNÄHRUNGSSTRATEGIE

Unter dem Motto „Unser Rezept für die Zukunft!“ hat das Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) eine Ernährungsstrategie für Niedersachsen in Auftrag und nun auch herausgegeben.

Der Landesverband Regionalbewegung Niedersachsen hat neben 26 weiteren niedersächsischen Institutionen an der Erarbeitung der Ernährungsstrategie mitgewirkt. Fünf Handlungsfelder sind in „Niedersachsens Ernährungsstrategie“ die zentralen Themen: Gemeinschaftsverpflegung, Ernährungsbildung, Regionalität und Saisonalität, Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelwertschätzung.

In jedem Handlungsfeld werden mehrere Maßnahmen empfohlen, die Ansatzpunkte für die zukünftigen Veränderungen im Ernährungssystem darstellen. In der Gesamtheit zeigen die über 85 Maßnahmen, wie eine gesundheitsfördernde und nachhaltigere Ernährung in Niedersachsen gelingen kann. Koordiniert hat die Erarbeitung das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN), dieses begleitet zukünftig auch die Umsetzung der Strategie. 


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LANDESVERBAND REGIONALBEWEGUNG MECKLENBURG-VORPOMMERN GEGRÜNDET!

Die Regionalbewegung freut sich sehr, dass am 11. Januar 2022 erfolgreich aus der Landesgruppe Regionalbewegung Mecklenburg -Vorpommern, die seit 2018 besteht, der Verein Landesverband Regionalbewegung Mecklenburg-Vorpommern e.V. gegründet wurde. 

Die Landesgruppe und jetzt der Landesverband bündeln die vielfältigen Aktivitäten einer regionalen nachhaltigen Entwicklung, unterstützten und vernetzen zahlreiche vorhandene Akteure durch weitere Impulse und leisten wichtige Lobbyarbeit für regionales Wirtschaften und regionale Versorgung sowie die Stärkung ländlicher Räume.

Aktuell sind mit 18 Mitgliedsinitiativen ein großer Teil der Akteure regionalen Wirtschaftens im Landesverband versammelt. Durch die Mitgliedsinitiativen werden die Interessen von etwa 1.100 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern vertreten. 

In den Vorstand wurden gewählt: Dörte Wollenberg als 1. Vorsitzende (ELG Mecklenburgische Schweiz e.G.); Dr. Christin Hannemann (Gartenroute MV eV., Park-Land-Sterne e.V., ländlichfein e.V.), Simone Witzel (Biopark e.V.),  Friz Fischer (pommernarche) sowie in den erweiterten Vorstand Kristin Mielke (LANDURLAUB M-V e.V.). Die Regionalbewegung gratuliert allen Gewählten herzlich.


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REGIONALBEWEGUNG MITTELFRANKEN - PROJEKT: KANTINE SUCHT REGION

Experten der Ernährungsbranche sind sich einig, dass der Trend zur Außer-Haus-Verpflegung stetig zunehmen wird. Auch die neue Bundesregierung setzt im Zusammenhang mit dem Ziel einer Transformation unseres Ernährungssystems auf das Pferd Gemeinschaftsverpflegung, da diese großes Potenzial für eine regionale Wertschöpfung birgt. In der Praxis erweisen sich regionale Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung leider jedoch häufig noch als Herausforderung.

Von Seiten der Betriebskantinen-Betreiber*innen wird immer wieder auf ein fehlendes Angebot in passender Qualität, Verpackungsgröße oder Verarbeitungsgrad hingewiesen. Absatzwege und Logistikstrukturen sind lückenhaft. Zahlreiche Studien der letzten Jahre aus dem Bundesgebiet empfehlen daher konkret Koordinierungsstellen für regionale Wertschöpfungsketten und die Förderung tragfähiger Geschäftsmodelle.

Hier setzt das Projekt „Kantine sucht Region“ der Regionalbewegung Mittelfranken an. Produkte von regionalen Produzenten einfach und unkompliziert für die Gemeinschaftsverpflegung verfügbar machen und umgekehrt regionalen Erzeugern diese Absatzmöglichkeiten aufzeigen und so langfristige Kooperationen ermöglichen, ist das Ziel.




Gefördert wir das Projekt von der LEADER-Region LAG Region an der Romantischen Straße in Kooperation mit der LAG Landkreis Fürth und dem Bezirk Mittelfranken.

Bereits veröffentlicht wurde eine Anbieter- & Produktdatenbank für Mittelfranken, die derzeit kontinuierlich erweitert wird.Sie möchten als Anbieter*in regionaler Lebensmittel mit dabei sein? Dann zögern Sie nicht und klicken Sie hier zur kostenlosen und unkomplizierten Registrierung.
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HERZLICH WILLKOMMEN!


Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder im Bundesverband der Regionalbewegung e.V.:

  • Regionalwert AG Münsterland
  • Bio Gemeinde Much
  • RegioEnergie Bietigheim

Insgesamt gehören der Regionalbewegung rund 330 Mitgliedsorganisationen in Deutschland an!

Darunter beispielsweise Gruppen aus Natur- und Umweltschutz, Kirchengemeinden, Land- und Forstwirtschaft, Jugendarbeit, Tourismus, Bildung, Verbraucherschutz, Gastronomie, klein- und mittelständischem Handwerk und dem Lebensmittelhandel und Kommunen.

Allesamt Initiativen, die eine Region bunt und lebendig machen!

Klicken Sie doch mal rein zu unseren Mitgliedern.

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MITGLIED WERDEN IM BUNDESVERBAND DER REGIONALBEWEGUNG E. V.

Als Kompetenznetzwerk für Regionaltiät engagiert sich der Bundesverband der Regionalbewegung als Dachverband für die Akteure regionalen Wirtschaftens mit dem Ziel, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und gute Rahmenbedingungen für regionale Kleinst, kleine und mittelständische Lebensmittelhandwerksbetriebe zu schaffen.

Nicht nur in Krisenzeiten ist eine resiliente Ernährungswirtschaft wichtig. Diese Botschaft muss dringend auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen ankommen. Dabei braucht die Regionalbewegung Ihre Hilfe! Helfen Sie uns, das Netzwerk Regionalität noch stärker zu machen und engagieren Sie sich an der Seite der Regionalbewegung für zukunftsfähige Nahversorgungsstrukturen in ländlichen Räumen und die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Werden Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung und profitieren Sie von vielen Vorteilen.

Wissenswertes über die Regionalbewegung und eine Mitgliedschaft finden Sie auch in unserer Imagebroschüre. Gerne versorgen wir Sie auch auf dem Postweg mit Printexemplaren! Bitte teilen Sie uns dazu per E-Mail die gewünschte Anzahl und Ihre Adresse mit.

Wir freuen uns, wenn Sie Mitglied im Bundesverband der Regionalbewegung e.V. werden und die Entwicklung einer bundesweit gehörten aktiven Regionalbewegung fördern!

Und so einfach geht’s: Onlineformular ausfüllen und absenden.

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UNSERE MITGLIEDER - HEUTE: PACK-IT-ECO - NACHHALTIG VERPACKEN

Es gibt gute Gründe für Regionalität! – Das sieht pack-it-eco genauso und ist seit letztem Jahr Mitglied in der Regionalbewegung.
„Wir sehen neben der Regionalität einen wichtigen Faktor im Einsatz von nachhaltigen Verpackungsmaterialien“, sagt Markus Dangelmayer, Gründer von pack-it-eco.

Nach seiner Reise durch Asien beschloss er, selbst gegen die Verschmutzung der Meere und den Verlust der Artenvielfalt aktiv zu werden. Pack-it-eco bietet in seinem Onlineshop nachhaltige Verpackungen für die Gastronomie, die Direktvermarktung und den Versand an. Neben Bambusbesteck, Obststeigen aus nachhaltiger Forstwirtschaft oder Einschlagpapier für Käse , bietet pack-it-eco Verpackungen für jeden Bedarf – mit gutem Gewissen.



Pack-it-eco arbeitet aktiv im Netzwerk RegioLogistik der Regionalbewegung mit, da gerade nachhaltige, effiziente und zukunftsfähige Verpackungs-Lösungen in der Regionallogistik eine wichtige Rolle spielen müssen.
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JETZT BEWERBEN UND MITMACH-REGION WERDEN!

Sie wollen Lösungen für drängende ökologische und soziale Probleme in Ihrer Gemeinde oder Region gemeinschaftlich umsetzen? Die Projektverantwortlichen von „Mitmach-Region“ suchen Menschen, sei es beruflich oder privat, die wirklich etwas bewegen wollen.

Hintergrund ist folgender: Die regionale Ebene ist wichtig bei der Umsetzung der SDGs (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen, die 2015 in der Agenda 2030 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung vereinbart hatten. Das Projekt will Mitmach-Regionen ermutigen, diese Ziele auf lokaler Ebene zu erreichen. In 100 Regionen gleichzeitig soll an den vier zentralen Transformationsthemen unserer Zeit gearbeitet werden: Ernährung, Landwirtschaft, Verkehr sowie sozialer Zusammenhalt.

Höhepunkt des Kooperationsprozesses sind 100 Mitmach-Konferenzen, die Ideen und Akteure regional zusammenbringen. Die Mitmacher*innen vor Ort werden tatkräftig unterstützt von den vier Projektpartnern, der Schweisfurth Stiftung, wirundjetzt e.V., Be the Change-Stiftung und Pioneers of Change. Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. ist Koopperationspartner des Projekts.



Machen Sie Ihre Region zu einer Mitmach-Region, Bewerbungen können bis zum 1. April 2022 eingereicht werden.
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BÖLN BEKANNTMACHUNG  FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSVORHABEN FÜR REGIONALE BIO-WERTSCHÖPFUNGSKETTEN GESUCHT

Regionale Bio-Wertschöpfungsketten spielen eine zentrale Rolle für ein nachhaltiges Lebensmittelsystem sowie für die Vitalisierung ländlicher Räume und sie können einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Ausweitung des ökologischen Landbaus in Deutschland leisten.

Die neue Bekanntmachung Nr. 28/21/31 über die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für den Bereich „Regionale Bio-Wertschöpfungsketten“ im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) vom 20.12.2021 setzt hier an.

Im Rahmen der Projektförderung soll die gesamte Wertschöpfungskette in den Fokus gestellt und als nachhaltiges Ernährungssystem begriffen werden. Überdies wird das Ziel einer nachhaltigen Landwirtschaft hervorgehoben, welche die natürlichen Ressourcen schont, tiergerecht ist und die biologische Vielfalt erhält.

Gegenstände der Förderung können u.a. sein: Analyse, Bewertung und Transparenz von Bio-Wertschöpfungsketten und -netzwerken, Kooperation und Netzwerkbildung, Nachfrage nach regionalen Produkten sowie Wissens-vermittlung und Kapazitätsausbau.



Projektskizzen können bis 29. April 2022 eingereicht werden.
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STUDIE ZU REGIONALEN LEBENSMITTELN IN DER GASTRONOMIE

Die Regionalbewegung führte 2020/21 in Kooperation mit dem Geschmackstage Deutschland e.V. und der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt eine Studie zum Meinungsbild und zur Erwartung von Gästen in der Gastronomie durch.

Die Ergebnisse wurden  in der Broschüre „Regionale Lebensmittel in der Gastronomie – Kundenanreiz oder vergebliche Liebesmüh?“ veröffentlicht.

Darin finden sich Handlungsempfehlungen für die Gastronomie zu Einsatz, Vermarktung und Kommunikation regionaler Lebensmittel.

Die 12-seitige handliche Broschüre kann als Printversion mit einer formlosen E-Mail an info@regionalbewegung.de kostenfrei bestellt werden.

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THÜNEN INSTITUT VERÖFFENTLICHT BROSCHÜRE ZUR DYNAMIK DER NAHVERSORGUNG

Für etwa zwei Drittel der ländlichen Bevölkerung fehlen Nahversorgungsmöglichkeiten in fußläufiger Entfernung.
Zahlreiche politische, gesellschaftliche Initiativen versuchen, die Nahversorgung in ländlichen Räumen zu sichern.

Im Projekt „Dynamik der Nahversorgung in ländlichen Räumen“, das im Juli 2021 abgeschlossen und im Rahmen des Bundesprogrammes Ländliche Entwicklung (BULE) gefördert wurde, untersucht das Thünen Institut für Ländliche Entwicklung wissenschaftliche Trends in der Nahversorgung.

Die Projektergebnisse wurden in einer Broschüre, die zum Projektabschluss erschienen ist, veröffentlicht.

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KRITISCHER AGRARBERICHT 2022 ERSCHIENEN

Im Rahmen einer Online-Pressekonferenz hat das AgrarBündnis den Kritischen Agrarbericht 2022 vorgestellt.

Die 30. Ausgabe des Berichts, der jährlich erscheint, das derzeitige Agrarsystem kritisch beleuchtet und Verbesserungsvorschläge liefert, hat 2022 das Thema ‚Preis Werte Lebensmittel‘ als Schwerpunkt.


Von der neuen Bundesregierung erwarten die Sprecher des Bündnisses eine angemessene Honorierung der Landwirte, mehr Tierschutz und ausreichende Mittel für die Umsetzung der Agrarwende.
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KURZFILM: TANTE EMMAS ZUKUNFT

Vom Aussterben bedroht und doch alles andere als tot – im Gegenteil, oft Herzstück eines Dorfes: der Dorfladen.

90% der Lebensmittelläden mit einer Größe unter 400 qm sind in den letzten 30 Jahren verschwunden. Der Dorfladen erfüllt häufig nicht nur eine soziale Funktion, sondern hat für viele Dorfbewohner*innen eine große emotionale Bedeutung.

Er kann viel sein, vor allem aber auch Ort für regionale Kooperationen. Regionale Produzent*innen finden gerade in Dorfläden oft wichtige und verlässliche Partner für ihr kleines, aber feines regionales Angebot.

Eine kleine Ode an den Dorfladen ist dem Thünen Institut in diesem Videoclip gelungen, der im Rahmen des BULE Projekts „Dynamik der Nahversorgung in ländlichen Räumen“ entstanden ist.




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LUST AUF REGIONALES - ZWEI KURZFILME ZEIGEN REGIONALE KREISLÄUFE IN SACHSEN-ANHALT

Kurze Wege für den Klimaschutz - Wertschöpfung in der Region.

In zwei schönen Videoprojekten, die Lust auf mehr Regionales machen, zeigt unser Regionalbewegungs-Mitglied Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt Beispiele für gelungene regionale Wirtschaftskreisläufe in Sachsen-Anhalt.

Der erste Film zeigt die Zusammenarbeit zweier Restaurants mit einem Berufsschulzentrum in Sachsen Anhalt, der zweite Film porträtiert einen regionalen Wirtschaftskreislauf am Beispiel einer Streuobstwiese und eines Einzelhändlers (Verarbeitung und Vermarktung) in Sachsen-Anhalt.
Reinschauen lohnt sich und macht Lust auf mehr!




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EIGENPUBLIKATIONEN

Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. hat im Laufe seiner Arbeit mehrere Werke rund um die Themen Regionalvermarktung und kommunales Engagement für eine starke Region geschaffen.

Allen voran steht das Handbuch zur Regionalvermarktung, das den Regionalinitiativen Strategien und Konzepte zur Vermarktung regionaler Lebensmittel an die Hand gibt.
Die Broschüre Bundespreis REGIOkommune stellt Projekte vor, in denen gezeigt wird, wie sich Kommunen erfolgreich im Bereich Regionalität engagieren können.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Tags der Regionen ist die Broschüre RegioPioniere – Über Regionen lässt sich die Welt bewegen! erschienen. Sie zeigt die Erfolgsgeschichten neun langjähriger Akteure aus verschiedenen Bundesländern.
2020 erschienen ist die RegioFibel, die die Ergebnisse des Experiments RegioTester zusammenfasst. Wie alltagstauglich ist der regionale Einkauf wirklich? Die RegioFibel bietet Verbraucher*innen neben den spannenden Ergebnissen des Alltagsexperiments auch Tipps und Tricks zum regionalen Einkauf.

Die Broschüre Gute Gründe für Regionalität (erschienen 2021) liefert kurz und knackig Argumentationshilfen für regionales Handeln und Einkaufen.

Leseproben, Downloadlinks und Bestellformulare zu den Publikationen finden Sie hier.




UNSER ONLINE-QUARTETT: DIE WICHTIGSTEN ONLINE-DATENBANKEN FÜR REGIONALES

Als Kompetenznetzwerk für Regionalität ist das Herzstück unserer Arbeit verständlicherweise unser Netzwerk aus regionalen Akteuren, die sich im ganzen Bundesgebiet für glaubwürdige Regionalität einsetzen und engagieren. Ziel der Online-Portale der Regionalbewegung ist es, dieses Netzwerk sichtbar zu machen und sie zu vernetzen– sichtbar zu machen für die Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für Entscheidungsträger, um all diese Akteure zu unterstützen und der Regiobranche ein Gewicht zu geben. Die Online-Portale REGIOapp, REGIOlogistik, REGIOPortal und REGIOkantine haben jeweils unterschiedliche Schwerpunkte, wachsen stetig weiter und werden alle regelmäßig erweitert und aktualisiert. Ergänzt werden Sie durch die REGIOpost als regelmäßiges und großes Informationsmedium der Regionalbewegung. Gemeinsam sind sie Abbild für regionale Akteure, Kreisläufe und Produkte in ganz Deutschland.





REGIONALMANAGEMENT AUS LEIDENSCHAFT - ONLINE MODULREIHE FÜR REGIONALMANAGER*INNEN

In der dreiteiligen Modulreihe der Evangelischen Landjugendakademie können sich angehende Regionalmanager*innen kennenlernen und in den Erfahrungsaustausch kommen. Denn der Start in den Arbeitsalltag ist eine aufregende Zeit, häufig verbunden mit einem Ortswechsel, neuen Abläufen und unbekannten Herausforderungen. Gemeinsam soll im Workshop passendes Handwerkszeug für den weiteren Arbeitsalltag erarbeitet werden, um den Einstieg zu erleichtern.
Datum: 16. Februar, 11. Mai und 14. September
Ort: Online-Veranstaltung
Veranstalter: Landjugendakademie
 
Weitere Informationen dazu hier.

10. NETZWERKINITIATIVE ZUR GLOBAL VERANTWORTLICHEN BESCHAFFUNG IN NRW

Die 10. Netzwerkinitiative bringt unterschiedliche Expert*innen zur nachhaltigen Außer-Haus-Gemeinschaftsverpflegung (AHV) der öffentlichen Hand zusammen. Ernährung ist direkt oder indirekt mit allen 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung verknüpft. Das globale Ernährungssystem, trägt wesentlich zum weltweiten Klimawandel, dem Artensterben und einer Bedrohung von kleinbäuerlichen Strukturen im Globalen Süden bei. Ein Akteur, der eine Transformation zu einem nachhaltigen Ernährungssystem maßgeblich befördern kann, ist die öffentliche Hand.
Datum: 17. Februar
Ort: Online-Veranstaltung
Veranstalter: Eine Welt Netz/NRW

Weitere Informationen hier.

ASG - ONLINE - SEMINAR: SAISONAL, REGIONAL, BIO UND FAIR

Global denken – lokal handeln! Diese alte Forderung ist aktueller denn je. Lokal handeln heißt auch, Regionalität im Blick haben. In und aus der Region einkaufen ist IN. Viele Menschen hierzulande kaufen heute wieder bewusst beim Metzger oder Bäcker nebenan. Regional ist auch deshalb so beliebt, weil es besonders nachhaltig sein soll. Wenn aber Regionalität nachhaltig ist, kann es der Faire Handel dann auch sein? Diese und weitere Fragen sollen im Online-Seminar der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. am 22. und 23. Februar 2022 behandelt werden. W Es werden Handlungsempfehlungen für das Leben und Wirtschaften in ländlichen Räumen erarbeitet. Anmelden sind bis zum 13.02.2022 möglich.
Datum: 22. und 23. Februar
Ort: digital
Veranstalter: LandFrauenverband Württemberg-Baden e.V. und Agrarsoziale Gesellschaft e.V.

Weitere Informationen hier.

22. MÜNCHNER TAGE FÜR NACHHALTIGES LANDMANAGEMENT

Die Digitalisierung ebnet den Weg für Fortschritt in allen erdenklichen Bereichen – und macht dabei auch nicht vor ländlichen Gebieten halt. Aus diesem Grund wollen wir innerhalb der Veranstaltung Digitalisierung@Land einigen wichtigen Fragen nachgehen:

Unsere Gesellschaft erlebt durch Digitalisierung einen tiefgreifenden Wandel. Kann dieser, durch die Folgen der Corona-Pandemie noch verstärkte, Trend dazu beitragen, das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse voranzubringen? Oder besteht die Gefahr, dass die ländlichen Regionen noch weiter abgehängt werden? Welche Maßnahmen sind erforderlich, um ländliche Regionen und Kommunen beim digitalen Wandel zu unterstützen? Diesen und anderen Fragen wird bei den Münchner Tagen für Nachhaltiges Landmanagement 2022 in mehreren Themenblöcken nachgegangen.
Datum: 23. und 24. März 2022
Ort: München, Oskar von Miller Forum
Veranstalter: TU München

Weitere Informationen hier.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Ilonka Sindel
Hindenburgstraße 11
91555 Feuchtwangen
Deutschland


sindel@regionalbewegung.de